Irgendwann ist Milch allein für die steigenden Nährstoffanforderungen Ihres Babys nicht mehr ausreichend. Das ist der Zeitpunkt, an dem Sie von Milch als alleiniger Nahrung schön langsam auf feste Nahrung umstellen sollten. Damit kommt für Sie beide eine aufregende Zeit. Sie sollten nichts überstürzen und Ausschau nach Signalen halten, die Ihnen anzeigen, dass Ihr Baby bereit ist, auf festere Kost umzusteigen! Falls Sie in dieser Phase Hilfe brauchen, von der ersten Beikost über Allergien bis zu schwierigen Essern, steht Ihnen unser Expertenteam jederzeit gern zur Verfügung.
Ihre Heidi Seethaler vom Milupa Eltern & Baby ServiceBeikost ist wichtig für Baby Entwicklung
Als Beikost bezeichnet man all jene Speisen, die nach der Umstellung von einer alleinigen Milchernährung im Speiseplan Ihres Babys eine Rolle spielen werden. Es sind dies in der ersten Phase der Umstellung vor allem Milch- und Grießbreie und Gläschen. Es ist ein spannender Abschnitt in der Entwicklung Ihres Babys und auch ein ganz wesentlicher, denn nach sechs Monaten ist Milch allein nicht mehr ausreichend. Babys brauchen dann andere Nährstoffe in ihrer Kost für ein gesundes – geistig und körperlich – Wachstum. Sie sollten es allerdings mit der Einführung von Beikost nicht zu eilig haben. Achten Sie vielmehr auf eine allmähliche Umstellung von flüssiger auf Breinahrung, sodann auf weniger glatte, grobere Konsistenzen und schließlich auf feste Nahrung. Dabei geht es nicht ohne Kleckern und Geschmiere ab!
Beachten Sie bitte außerdem: Mit Beikost soll frühestens ab der 17. Woche, spätestens aber nach dem 6.Monat begonnen werden!

Die Anforderungen Ihres Babys
Milch liefert zunächst auch weiterhin einen großen Teil der Nährstoffe, die Ihr Baby braucht. Aber je aktiver Ihr Kleines wird, desto wichtiger wird die feste Nahrung für seine gesunde, ausgewogene Ernährung.
Entwickeln und Lernen
Bei der langsamen Einführung von Beikost geht es nicht nur darum, zusätzliche Nährstoffe oder mehr Nahrungsfülle zu verabreichen. In dieser Phase ist Ihr Baby ausgesprochen anpassungsfähig und lernt rasch. Indem Sie es mit neuen Geschmacksnoten bekannt machen und ihm zum ersten Mal mit einem Löffelchen vertraut machen, kann das Füttern nicht zuletzt eine große Lern- und Entwicklungshilfe darstellen.
Sie helfen Ihrem Baby auch dabei, sich an das neue und ganz und gar fremde Gefühl zu gewöhnen, plötzlich Breikost im Mund zu haben! In den nächsten Monaten wird Ihr Baby neue Geschmacksnoten und Konsistenzen kennenlernen und dabei seine Schluck- und Kaufähigkeiten entwickeln. Das hilft Ihrem Kleinen, die Muskeln zu entwickeln, die es später zum Sprechen braucht.
Nicht vergessen, dass diese Phase eine Probierphase ist. Das Essenlernen ist eine große Umstellung vom Gestilltwerden oder dem Saugen aus einem Fläschchen. Da kann sich bei Ihrem Baby schon mal Frustration einstellen - und bei Ihnen auch! Wir helfen Ihnen deshalb jederzeit gerne; Sie können unser Expertenteam gerne kontaktieren, wenn Sie nicht weiterwissen.