Einige Lebensmittel sind während Ihrer Schwangerschaft schlicht tabu – entweder aufgrund ihrer Inhaltsstoffe oder ihrer Zubereitungsart. Es ist manchmal gar nicht so einfach herauszufinden, was man essen kann und wovon man lieber die Finger lassen sollte. Deswegen geben wir Ihnen ein paar Anhaltspunkte, damit Sie sich von fragwürdigen Sachen fern halten können. Wenn Sie sich auch nur im Geringsten unsicher sind, worauf Sie verzichten sollten, fragen Sie einfach unsere Experten.
Ihre Heidi Seethaler, Ernährungswissenschafterin & Mama
vom Milupa Eltern & Baby Service
Das sollten Sie nicht essen und trinken
Bei der gesunden Ernährung während der Schwangerschaft geht es auch darum, auf Dinge zu achten, die Sie aus Vorsorgegründen eher meiden sollten. Manche Lebensmittel könnten schädlich für Ihr Baby sein und Ihr Wohlbefinden beeinträchtigen, also sollte Lebensmittelsicherheit an erster Stelle stehen. Schwangere sollten zum Schutz vor Infektionen folgende Lebens- und Genussmittel in Ihrem Speiseplan weglassen:

- Alkohol während der gesamten Schwangerschaft – dieser kann zu zahlreichen Entwicklungsproblemen beim Kind führen.
- Nikotin – es sollte weder aktiv noch passiv geraucht werden.
- koffeinhaltige Getränke - auf max. 3 mittelgroße Tassen Kaffee, Schwarz- oder Grüntee täglich einschränken.
- Rohmilch und Rohmilchprodukte, z. B. Schnitt- und Weichkäse aus Rohmilch wie Brie, Camembert oder Roquefort (normaler Hartkäse oder Hüttenkäse ist unbedenklich, vorausgesetzt, der Käse ist pasteurisiert – schauen Sie auf das Etikett). Käserinde generell wegschneiden!
- Weich gekochte oder rohe Eier sowie Gerichte, die mit rohen Eiern zubereitet werden (dazu gehören z.B. Mayonnaise und Tiramisu). Essen Sie immer nur gekochte Eier!
- Auch wenn Sie normalerweise Ihr Fleisch rosa bevorzugen, als Schwangere sollten Sie auf unvollständig durchgegartes Fleisch (z. B. Carpaccio, Beef Tartar, Steak medium) verzichten. Essen Sie nur gut durchgekochtes und gebratenes Fleisch!
- Roher Fisch und Meeresfrüchte, beispielsweise Sushi oder Austern, außerdem kalt geräucherter Fisch (z. B. Graved Lachs)
- Rohwürste (z. B. Salami) oder rohe Pökelfleischerzeugnisse (z. B. Parmaschinken, Räucherspeck) und
- Innereien wie z. B. Leber
- Ungewaschenes oder ungeschältes Obst, Gemüse und Salate (ebenso abgepackte Salate)
- Vorgefertigte Feinkost- und Rohsalate (z. B. Herings-, Krautsalat)
- Vorgefertigte Sandwiches und belegte Brötchen
- Thunfisch, Schwertfisch, Heilbutt oder Hecht: Diese Fische sind unter Umständen mit Schwermetallen belastet.