Allergien & Unverträglichkeit

Ihre Heidi Seethaler, vom Milupa Eltern & Baby Service

Wenn Ihr Baby Schwierigkeiten beim mit dem Essen hat, oder nicht genug an Gewicht zunimmt, kann es sein, dass es an einer Milch-Allergie oder Milch-Unverträglichkeit leidet. Wenn Sie glauben, dass Ihr Baby nicht so trinkt, wie es soll, ist es am besten, Sie lassen sich von Ihrem Arzt beraten. Zur Beruhigung können Sie aber auch unser Expertenteam anrufen.

Ihre Heidi Seethaler vom Milupa Eltern & Baby Service

Allergie oder Unverträglichkeit?

Es gibt zwei Arten von Symptomen, die Ihr Baby entwickeln könnte, wenn es um Milch geht; eine Allergie oder eine Unverträglichkeit.

Milch Allergie

Welche Symptome gibt es bei der Milch-Allergie?

Eine Milch-Allergie geht meist mit den folgenden Symptomen einher: Ausschlag, Durchfall, Erbrechen, Magenkrämpfe, Nesselausschlag, Hautekzeme oder Kurzatmigkeit.

Welche Milcharten können eine Allergie auslösen?

Ihr Baby kann auf Kuhmilch allergisch reagieren, auf Milchnahrungen auf der Basis von Kuhmilch und sogar auf Muttermilch, falls Sie, als stillende Mutter mit allergischen Erkrankungen Milchprodukte gegessen oder getrunken haben. Falls Ihr Baby allergisch auf Kuhmilch ist, ist es wahrscheinlich, dass es auch allergisch auf andere Tiermilchen ist, da das Eiweiß in diesen Milchen recht ähnlich ist. Dies ist üblicherweise ziemlich einfach zu entdecken und ein einfacher Bluttest oder ein Haut-Ritz-Test sind erforderlich. Besprechen Sie dies aber auf jeden Fall mit Ihrem Kinderarzt.

Beachten Sie bitte, dass frische Kuhmilch oder Frischmilchprodukte (z. B. Joghurt) vor dem 1.Lebensjahr in gar keinem Fall gegeben werden sollten!

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Umgang mit Milch-Allergien


Aufgrund der Inhaltsdeklarierung von Lebensmitteln brauchen Sie den Milchinhalt in jedem Lebensmittel oder Getränk nicht zu erraten. Alle vorverpackten Lebensmittel geben klar an, ob sie Kuhmilch, Schafsmilch, Ziegenmilch oder Büffelmilch enthalten.Im Zweifelsfall also, lesen Sie die Verpackung genau auf möglichen Inhaltstoffe, die Ihr Kind nicht verträgt.

Sind Kuhmilcheiweiß-Allergien weit verbeitet?


Eine Kuhmilcheiweiß-Allergie kommt bei 4-6% der Babys, die jünger als ein Jahr alt sind vor. Kleinkinder wachsen normalerweise aus diesen Allergien heraus, sobald sie drei Jahre alt sind, jedoch ein Fünftel wird allergisch bleiben, sogar als Erwachsene.

Milch-Unverträglichkeit


Bei einer Milchunverträglichkeit muss unterschieden werden, ob der Milchzucker oder das Eiweiß in der Milch nicht vertragen wird. Die Unverträglichkeit unterscheidet sich in ihrer Entstehung deutlich, jedoch können einige Symptome ähnlich sein.

  • Die Symptome einer Milchzuckerunverträglichkeit  können Durchfall, Erbrechen, Bauchkrämpfe ABER NICHT Nesselausschlag, Hautekzeme oder Kurzatmigkeit sein.
  • Eine Milchzuckerunverträglichkeit kann nicht durch einen Bluttest oder einen Haut-Ritz-Test festgestellt werden.
  • Es ist wichtig herauszufinden, ob Ihr Baby auf das Eiweiß allergisch reagiert oder auf die Lactose in der Milch nicht verträgt. Am besten ist es, Sie sprechen mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt darüber.

Alternative Baby Milcharten


Wenn Ihr Baby eine Kuhmilcheiweiß-Allergie oder Laktose-Unverträglichkeit hat brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Die gute Nachricht ist, dass es viele alternative Arten von Milchnahrungen gibt, die eine sichere Ernährung ermöglichen. Sprechen Sie aber immer mit Ihrer Hebamme oder Arzt über den besten Milchersatz, bevor Sie auf eine neue Milchnahrung umstellen.