Wenn Ihr Baby zum Kleinkind wird, beginnt es auch seine Unabhängigkeit zu behaupten und dazu kann gehören, dass es beim Essen schwierig wird. Machen Sie sich also keine Sorgen, wenn sich Ihr Kind gerade in dieser Phase befindet – das ist ganz normal. Mit etwas Geduld und ein paar Tricks können Sie Ihren kleinen Liebling dazu bringen, eine große Bandbreite verschiedener ausgewogener Lebensmittel zu mögen. Sie finden hier viele Ratschläge. Und vergessen Sie nicht: Rufen Sie uns an, wenn Sie weitere praktische Tipps brauchen.
Ihre Heidi Seethaler vom Milupa Eltern & Baby ServiceHeikle Esser
Endlich haben Sie ein Gericht gefunden, das Ihr Kind gerne isst und plötzlich weist es dieses zurück? Das ist typisch für Kleinkinder! Ungefähr die Hälfte aller Kleinkinder ist beim Essen "schwierig". Das heißt, die Chancen stehen 50:50, dass auch Ihr Kind einmal eine schwierige Phase beim Essen durchmacht. Vergessen Sie nicht: Das ist normal – und Sie sind nicht alleine. Unten angeführte Tipps helfen Ihnen vielleicht, diese anstrengende Zeit zu überstehen.

Einige Tipps wie Sie heikle Esser ködern
- Sezten Sie die Mahlzeiten Ihres Kindes um die Tageszeiten an, zu denen es hungrig ist. Ein natürliches Muster wird sich ergeben, aus dem Sie dann eine Routine entwickeln können.
- Lassen Sie Ihr Kind in seinem eigenen Tempo essen. Bestehen Sie nicht daruf, dass es seinen Teller leer isst. Ein Kleinkind beim Essen zu hetzen, setzt es unter Druck - das kann den Appetit verringern kann.
- Wenn Ihr Kind einmal ein Gericht ablehnt, bieten Sie es ein paar Tage später erneut an. Einige Lebensmittel brauchen 10 bis 12 Anläufe, bevor sie angenommen werden.
- Achten Sie darauf, dass beim Essen Ruhe herrscht und Ihr Kind sich auf seine Mahlzeit konzentriert - also kein Fernsehen nebenbei!
- Geben Sie am Anfang nur eine kleine Portion auf den Teller und geben Sie mehr, wenn Ihr Kind noch hungrig ist.
- Eine Abneigung gegen Gemüse ist eine der häufigsten Marotten bei Kleinkindern – und eine, die den Eltern am meisten Stress beschert. Eine schnelle Lösung ist es, Gemüse verstecken. So kann es durchaus sein, dass ein Kleinkind, das die Erbsen aus dem Risi-Pisi pickt, bereitwillig Erbsenpüree löffelt. In der Sauce Bolognese versteckte fein geraspelte Karotten werden von kleinen Gourmets meist nicht registriert.
- Obwohl jedes Kleinkind anders ist, imitieren manche kleinen Kinder das Verhalten anderer Leute. Wenn Sie also gerade ein gesundes Essen genießen, kann Ihr Kleinkind dabei zusehen und von Ihnen lernen.
- Es ist auch gut, über Essen zu reden, das Sie gerne mögen. Mit etwas wie „Mmmm, dieser Apfel ist lecker.“ oder „Dieser Spinat schmeckt gut.“ betonen Sie, welche Lebensmittel Ihr Kind auch gerne essen soll.
Das Wichtigste ist Geduld! Es scheint, als ob der Geschmack Ihres Kindes sich täglich ändert, aber es ist wichtig durchzuhalten und darauf zu achten, dass es gesundes, ausgewogenes und nahrhaftes Essen bekommt.