Postnatale Depression und der Baby Blues

Warum schreibt hier niemand was?

Hallo,

Warum schreibt keiner über Babyblues?? Hat keiner Depresionen oder gibt es keiner zu?? Denke eher zweiteres!!
Also bei mir hat der Babyblues erst zuhause angefangen: Ich war vor der Babypause sehr erfolgreich im Job, überall beliebt, engagiert und voll mitten drinnen! Mich hat es dann total aus der Bahn geworfen, als ich merkte, dass meine kleine Tochter jetzt mein Leben bestimmt, Aktivitäten auf sie abgestimmt werden müssen und die ganze lange Kontaktliste aus dem Mailverteiler und dem Handy nicht "babykompatibel" ist!
Dann noch die Unsicherheit ob ich alles richtig mache, da kamen die Heulattaken - unvermittelt und ungewohnt! War doch so tough voher - alles easy gemanagt!! Was also war mit mir los??
Hab mir als Hilfe erst mal meine Mutter geholt - das hat mir wieder Freiräume geschaffen! Auch habe ich neue Freundschaften geschlossen bei babygerechten Aktivitäten!
Bi n sicher noch nicht ganz raus - meine brave kleine Maus ist grad mal 6 Wochen - aber ich habe den Weg gefunden, weil ich dazu gestanden bin - nicht leicht aber heilsam!!
Würde mich freuen, ehrliche Erfahrungen hier zu finden um den vielen Müttern zu helfen, die es erwischt und die nicht dazu stehen können!!

lg

Brigitte

15.08.2009 21:35:05

Hi!
Meine Kleien ist jetzt 10 Monate alt!
Solche Drepressionen hatte ich zwar nicht, aber wir hatten so ungefähr vor einem Monat eine ziemlich schwierige Zeit, unsere Kleien wollte in der Nacht einfach nciht schlafen und hat jede Nacht bis zu 3 Stunden gespielt, und wollte das ich immer bei ihr bleibe!
Da war ich schon ziemlich geschafft immer, das ganze zog sich über vier Wochen, da bin ich einmal auch fast zusammen gebrochen, und hab nur merh geweint, weil ich einfach nicht mehr konnte und wollte!
Aber Gott sei Dank ist meine Freund immer für uns da! Und hilft mir wo es geht!!

glg

16.08.2009 08:44:47

tja, scheinbar ist das noch immer ein tabu-thema...
meine geschichte:
vor 3 jahren kam mein großer zur welt. nach 10 monaten musste ich ihn aus krankheitsgründen aprupt abstillen. plötzlich, ca. 2 monate später bekam ich die ersten panikattacken. ich konnte nicht mehr aus dem haus gehen, hatte todesangst. zuerst glaubte ich, es würde mit meiner schilddrüse zusammenhängen. nach langem hin und her hab ich mich dann wirklich zu einem psychiater überweisen lassen. und da kam heraus, dass es doch noch eine postnatale depression war. ich konnte es zuerst nicht glauben, da ich der meinung war, so eine könnte nur kurz nach der geburt auftreten. irrtum, auch ein jahr nach der entbindung ist sie noch möglich. nach einigen psychotherapie-einheiten und medikamenten wars dann überwunden.
und jetzt? meine tochter ist jetzt 4 monate alt und ich habe gehofft, dass es mich dieses mal nicht erwischt. und was ist jetzt??? wieder das selbe in grün. nur mit dem unterschied, dass sich psychopharmaka und stillen nicht vertragen. ich hab also die wahl, entweder das so durchzustehen oder abzustillen. jetzt halt ich mich halt so irgendwie über wasser, mehr schlecht als recht.
bei jedem huster meiner kinder hab ich angst, es könnte was schlimmes sein, ich trau mich schon wieder kaum aus dem haus, würd am liebsten jeden tag zum arzt rennen und kontrollieren lassen, ob eh noch alles passt usw. usf.
ehrlich gesagt, ich fühl mich so richtig sch...
das nächste problem ist, dass ich am a... der welt wohne, wo es a) kaum fachärzte gibt, b) kaum krankenkassen-psychologen gibt und c) jeder jeden kennt und man dadurch so was einfach nicht hat. man spricht nicht darüber und so schaukelt sich das hoch. wenn dich da nämlich jemand wo sieht, redet gleich der ganze ort davon und auch im 21. jahrhundert sind solche sachen scheinbar noch tabu.
ich mach jetzt das, was ich im moment die ganze zeit tun könnte: schlafen gehen.
denn ich bin ständig so k.o. - kein wunder, beide kinder wollen ihre ungeteilte aufmerksamkeit und für mich selber bleibt kaum zeit - das verbessert die situation natürlich auch nicht wirklich.
schönen abend noch, moni

26.09.2009 19:33:05

Hallo Moni, ich hoff, du bist noch hin und wieder online!
Ich erwarte jetzt mein drittes Kind und hab seit der 2. SS massive Panikattacken und Depressionen, war auch in stationärer Behandlung. Ich hoffte auch, dass es dieses Mal besser sein würde - nix da. Es ist echt schwer und die ganzen Ratschläge, wer kann sich das schon vorstellen, wenn man es nicht selbst erlebt hat! Würd mich freuen, wenn du dich mal melden würdest!
LG Manu

13.10.2009 19:08:20

Hallo, ich glaube es gibt jede menge mütter, die depressionen haben, nur redet niemand darüber. mir geht es momentan auch sehr schlecht. mein leben vorher war auch paletti, mutter sein dachte ich, ist doch eh easy. jeder kann das! aber leider ist es nicht so. ich bin total fertig! schön langsam gewöhne ich mich an die rolle, aber ich bin da noch lange nicht draußen.
das niemand darüber redet, dass mutter sein auch schwierig ist und man sein baby nicht immer total lieb hat, macht mich total wütend!

20.10.2009 11:01:42

hallo. ich habe vor 7 jahren meinen sohn lukas auf die welt gebracht, leider hatte ich in der schwangerschaft schon depressionen.das wikte sich so aus das ich das kind abtreiben wollte,aber es war gott sei dank schon zu spät. als lukas dann geboren wurde konnte ich ihm keine mutterliebe geben. ich hab alles gemacht (wickeln füttern usw) aber die liebe konnte ich ihm nicht geben. ich dachte damals an adoption. ich hab ihn komplett abgelehnt. eines tages hab ich dann am jugendamt angerufen den ich wollte das eine hebamme zu mir nach hause kommt die hat dann gleich raus gehört das mit mir was nicht stimmt und hat mir eine nummer gegeben wo ich mich melden soll .sie hat gesagt das 90% frauen das haben,ich mußte dann in behandlung gehen ein ganzes jahr. aber dann ging es mir besser und bin froh das es vorbei ist. lg martina

23.10.2009 19:13:57

hallo, bin erst jetzt zu diesem forum gestossen. Ich finde es sehr ehrlich von dir über
solche in thema zu schreiben, noch dazu öffentlich zu leuten die du eigentlich gar nicht
kennst. ich möchte im nachhinein eigentlich gar nicht darüber nachdenken, ob ich bei meinem ersten kind den babyblues gehabt habe oder nicht. mittlerweile ist er 3 1/2 jahre
alt. und meine kleine ist nun 3 monate. aber ich kann es nachvollziehen, weil in einer
gewissen art war es bei mir genauso. vorher hat man eigentlich freunde die zu einem "passen". meistens auch keine familien! zumindest war dies bei uns so. und auf einmal
war unser kleiner da. puuh. wir leben am land, bin zu meinem mann gezogen - kenne nicht wirklich viele leute hier - und eigentlich komme ich von einer grossen stadt. diese zeit war wirklich sehr hart für mich. mal sehen wie es jetzt wird! vielleicht bist du ja mal online und du meldest dich

25.10.2009 10:50:28

für mich ist das normal darüber zu reden das lernt man in der terapie. wen man sowas hat ist es wichtig das man darüber spricht und nicht glaubt das man verrückt ist. heute bei meinen zweiten kind war alles gut und sie ist auch ein sehr braves kind. das gegenteil wie mein sohn war.von woher bist du? ich bin aus innsbruck. lg martina

25.10.2009 20:00:13

Hallo,

Ich bin 37 Jahre und meine Tochter ist jetzt gerade mal 10 Wochen alt. Bis vor der Geburt meiner Tochter hab ich 9 Jahre in China gelebt, die volle Karrierefrau, sehr viel unterwegs, grosser Freundeskreis - ohne Kinder! Ja und jetzt bin ich in ein 3000 Seelen Dorf nach Hause zurueckgekehrt und mir faellt die Decke auf den Kopf.

Da ich so lange weg war beschraenkt sich mein Bekanntenkreis gerade mal auf 2-3 Leute und ich bin viel allein. Ich finde es auch viel schwieriger hier jemanden kennenzulernen als im Ausland. So sehr ich meine Kleine auch liebe und es geniesse hier in der Natur zu sein (verglichen mit dem verschmutzten Peking) denke ich mir doch immer wieder - die Kleine fuettern, Windeln wechseln und spazieren gehen kann doch nicht alles sein im Leben!!

Es war mir schon klar dass ein Kind eine totale Umstellung meines Lebensstils bedeuted - aber manchesmal finde ich es schon etwas viel und koennte nur heulen.

Vielleicht gibt es hier ja jemanden in meiner Naehe so dass man sich mal treffen und Erfahrungen austauschen koennte - ich komme aus der Umgebung Fuerstenfeld.

LG
Mel

26.10.2009 11:06:28

Hello
Meine kleine wird am samstag 9 Wochen alt, ich habe zwar noch keine depresionen aber totale angst welche zu bekommen.
Ich bin 19 Jahre und war vor meiner Scwangerschaft ständig am flug und hatte noch eine glückliche Beziehung.
Mit einen Schlag war alles anders, das ich nicht mehr fort gehen konnte war mir eigentlich egal aber mit meiner Beziehung ging es bergab.
Er lebte sein Leben weiter und kümmerte sich nicht wirklich um mich obwohl man grad als Scwangere noch mehr Zuwendung braucht als sonst!
Er war ständich unterwechs, egal ob am Wochenende oder unter der Woche.
Ich dachte eigentlich er ändert sich sobald unsre kleine auf der Welt ist, aber da hab ich mich gewaltig gtäuscht. Es hat sich rein gar nichts geändert.
Ich kümere mich 24 Stunden um die kleine Maus und er rührt keinen finger.
Recht lange halt ich das sicher nicht mehr aus, das schlimmste für mich ist das meine kleine auch mit bekommt das ich so fertig und aufgewühlt bin.
Zeitweise bin ich schon am verzweifeln wen ich meine Tochter nicht beruhigen kann und sie dan wer anderer nimmt und sie ist wider friedlich.

Hat irgendjemand einen hilfreichen tipp für mich???

glg jenny

29.10.2009 21:54:38

hallo jenny
ich hab auch eine trennung hinter mir. bei mir ist es aber schon 3 jahre her. er ist der vater meines sohnes. es ist sehr schwer sich zu trennn mit einem kind,aber du must an das kind denken.sie spürt das es dir nicht gut geht. ich bin damals zu einer beratungsstelle gegangen und aufs jugendamt die haben mir sehr geholfen.hast du keine eltern die dich unterstützen können? überleg dir gut ob es sich rentiert bei ihm zu bleiben. glaub mir alleine geht es dir besser auch mit kind.

30.10.2009 18:33:48

 

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