Der Umstieg auf Beikost kann für Sie und Ihr Baby viel Spaß machen! Für Ihr Baby kann es aber eine Weile dauern, bis es sich an all die aufregenden neuen Nahrungsmittel gewöhnt, also ist es gut, eine grobe Idee zu haben wie viel und wie oft Sie Ihr Baby immer noch stillen wollen. Es gibt viele praktische Methoden, die Ihnen den langsamen Umstieg auf Beikost erleichtern. Sie können uns auch gerne anrufen, falls Sie mehr Fragen haben.
Ihre Heidi Seethaler vom Milupa Eltern & Baby ServiceWann sollte ich mit Beikost anfangen?
Mit der Entwicklung Ihres Babys verändern sich auch seine Nahrungsbedürfnisse. Rund um das 4.-6. Lebensmonat erreicht Ihr Baby eine Phase, wo Muttermilch oder eine Milchnahrung alleine einfach nicht mehr ausreichen, um dem Nährstoffbedarf Ihres Babys zu decken. Dann sind viele Babys für die langsame Einführung von festerer Nahrung bereit.
Ein Abstillen vor dem 6. Lebensmonat wird nicht empfohlen und doch ist jedes Baby einzigartig und entwickelt sich in seiner eigenen Geschwindigkeit. Beobachten Sie die Signale Ihres Babys und lassen Sie es selbst entscheiden, wann Sie mit Beikost beginnen sollen.

Feste Essenszeiten erleichtern den Umstieg
Die Umstellung auf feste Nahrung ist ein Wendepunkt für Sie und Ihr Baby und es ist somit nicht überraschend, dass sich einige Mütter unsicher fühlen. Feste Essenszeiten jeden Tag werden Ihrem Baby helfen sich an seine neue Nahrung, die Beikost zu gewöhnen.
Es ist kein Patentrezept, aber es ist immer eine gute Idee langsam anzufangen; eine Mahlzeit mit fester Nahrung pro Tag, um das Terrain zu sondieren ist in Ordnung. Vermehren Sie es allmählich auf zwei oder drei Mahlzeiten pro Tag. Wahrscheinlich werden Sie herausfinden, dass Ihr Baby weniger Milch trinken will, je mehr feste Mahlzeiten es bekommt. Jedoch ist Milch immer noch wichtig und sollte, bis das Baby mindestens 12 Monate alt ist weiterhin ein Bestand seiner Ernährung sein.
Erste Beikost, was kann mein Baby essen?
Die erste Beikostnahrung sollte einen milden Geschmack und eine glatte Konsistenz haben. Pürees, ungefähr so dickflüssig wie Obers, sind ideal, damit das Baby lernen kann, festere Nahrung zu schlucken. Viele Mütter beginnen die 1. Beikostmahlzeit mit einem Milchbrei, der die babygerechte Folgemilch bereits enthält. Das hilft, Ihr Baby mit einer neuen, feinen Beschaffenheit bekannt zu machen, jedoch mit einem vertrauten Geschmack, damit das Baby die neue Kost nicht allzu seltsam findet. Keine Sorge, wenn das Baby anfangs alles, das Sie ihm füttern wieder ausspuckt. Es kann eine Weile dauern, bis es lernt richtig zu essen und sich an neue Geschmacksnoten und Konsistenzen gewöhnt– immerhin hat es bis jetzt nur Milch getrunken. Gehen Sie langsam voran und geben Sie nicht auf!