Schon im Alter von einem Monat werden Sie merken, wie Ihr Baby wächst und stärker wird! Es kann Sie jetzt klar sehen und möglicherweise bereits auf Geräusche wie die Türklingel reagieren. In dieser Phase haben die meisten jungen Mütter eine lange Liste mit Fragen, beispielsweise, ob ihr Baby ausreichend Milch bekommt, zu wenig schläft oder zu viel schreit – unser Team steht gerne mit Antworten bereit, melden Sie sich einfach.
Ihre Heidi Seethaler vom Milupa Eltern & Baby ServiceDie Ernährung
Ihr heranwachsendes Baby wird jetzt wahrscheinlich mehr aber weniger häufig trinken. Viele Babys verzeichnen mit etwa 6 Wochen einen Wachstumsschub, der bedeuten kann, dass Ihr Baby einige Tage lang hungriger ist als sonst. Der von Ihnen vielleicht etablierte Fütterungsplan wird also hinfällig! Es ist hilfreich zu wissen, dass es derartige Wachstumsschübe gibt. Sie können also einfach die Häufigkeit der Fütterungen erhöhen und dann nach ein paar Tagen wieder mit ihrer alten Routine beginnen.
Beim Stillen gilt: Je öfter Sie Ihr Baby anlegen, desto mehr Milch wird Ihr Körper produzieren. Machen Sie sich deshalb keine Sorgen, wenn Ihr Baby ständig an Ihrer Brust zu liegen scheint; Ihr Körper wird sich dem erhöhten Bedarf anpassen.
Wenn Sie Ihrem Baby das Fläschchen geben, lassen Sie sich am besten von Ihrem Baby leiten und lesen Sie die Anweisungen auf der Packung der Milchnahrung. Allgemein gilt, dass Ihr Baby nach wie vor 6 Mal täglich ein Fläschchen mit ca. 120 ml bekommen soll.

Die Entwicklung Ihres Babys
Vom Neugeborenen zum Baby
Ihr Baby verliert jetzt möglicherweise die Züge eines Neugeborenen, seine Beine können jedoch noch leicht gekrümmt sein. In Bauchlage kann Ihr Baby wahrscheinlich seinen Kopf kurzzeitig anheben. Seine Hände sind weiterhin zur Faust geballt und seine Finger umklammern automatisch jeden Gegenstand, der in seine Handfläche gelegt wird. Dieser Greifreflex ist einer der zahlreichen Reflexe, mit denen Ihr Baby auf die Welt kommt.
Kommunikation
Schreien ist nach wie vor die Hauptkommunikationsform Ihres Babys, doch wenn es sich geborgen und wohl fühlt, gibt es auch schon verschiedene Laute in Form von zufriedenem Gurgeln, Gurren und Krähen von sich. Auch die ersten Tränen sind zu beobachten; weinte das Baby doch in den ersten vier Wochen tränenlos.
Wussten Sie, dass ...
Plötzlich ist im Spiel mit der Mutter das erste richtige Lächeln da, nachdem Ihr Baby gelegentlich schon im Schlaf kurz gelächelt hat. Sie merken, dass es sich um ein soziales Lächeln handelt, wenn Ihr Baby Ihnen mit seinem ganzen Gesicht zeigt, dass es sich freut und dabei seine Augen aufleuchten. Babys lächeln erst, wenn sie dazu bereit sind, Sie können jedoch versuchen, es durch Liebkosen, leichtes Kitzeln und Spielen zu ermuntern!
Sehvermögen
Die Sicht Ihres einmonatigen Babys ist jetzt besser und umfangreicher, jedoch immer noch recht beschränkt. Ihr Baby interessiert sich jetzt besonders für zwei Dinge: Gesichter – besonders Ihres – und fast jeden sich bewegenden Gegenstand.
Nach etwa 6 Wochen werden Dinge nicht nur fixiert, sondern auch mit den Augen verfolgt. Vorerst macht das noch einige Mühe und immer wieder gleiten die Augäpfel ab, doch der Blick wird laufend sicherer.
Die Nähe zu Ihrem Baby fördert die emotionale Bindung
Ihr Baby liebt Ihre Nähe. Bewegen Sie behutsam seine Arme und Beine und massieren Sie Ihr Baby weiterhin, wie Sie es in den ersten Wochen getan haben. Wenn Sie Ihr Baby beim Stillen oder Fläschchen geben nah bei sich halten, es hochnehmen und sanft wiegen, fühlt es sich geliebt und die emotionale Bindung zu Ihnen wird dadurch gestärkt.
Wichtige Hinweise: Stillen ist die beste Ernährungsweise und zugleich ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien. Stillen fördert die Mutter-Kind-Beziehung und ist die günstigste Ernährung. Die Verwendung anderer Lebensmittel außer Muttermilch oder einer Säuglingsnahrung kann ebenso wie unsachgemäße Verwendung die Gesundheit des Babys gefährden. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Regelmäßiges Anlegen fördert den Milchfluss. Zusätzliche Flaschennahrung kann den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Bei der Zubereitung von Säuglingsnahrung achten Sie bitte sorgfältig auf die Hinweise auf den Packungen.