Ihr Baby wird sich in dieser Phase richtig entfalten. Das wiederholte Üben von Lauten und die Stärkung der Muskeln bedeutet, dass es schon bald sitzen lernen und vielleicht sogar schon ‚Ma’ sagen wird! Diese aufregenden Entwicklungen können Ihr Baby hungriger machen, sodass es bald Zeit sein kann, ihm neben Milch noch andere Nahrung zu geben. Freuen Sie sich auf eine Zeit voller Lachen und Spaß, und wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich einfach an unser Team.
Ihre Heidi Seethaler vom Milupa Eltern & Baby ServiceDie Ernährung
In diesem Alter wird ein Umstieg auf Beikost schön langsam immer aktueller. Unter Beikost versteht man alle Nahrungsmittel mit Ausnahme von Muttermilch und Milchfertignahrung. Mit der Erweiterung von Babys Speiseplan durch Beikost soll frühestens nach dem 4., spätestens aber nach dem 6.Monat begonnen werden. Zu diesem Zeitpunkt reicht die Milchnahrung allein nämlich nicht mehr aus, um den steigenden Vitamin- und Nährstoffbedarf Ihres Babys zu decken.
Damit Sie erkennen können, wann Ihr Baby bereit für den Umstieg auf Beikost ist, hier ein paar Tipps für die ersten Anzeichen zur Beikosteinführung.
Wenn Sie Beikost einführen, beginnen Sie mit weichen, dickflüssigen Pürees mit mildem Geschmack.
Breie sind wohl die traditionellste Form der Baby-Beikost. Milupa Milchbreie und auch Grießbreie sind die zeitgemäße Form des Babybreis. Sie eignen sich besonders gut als Übergang von der Milchmahlzeit auf die Beikost.
Geben Sie Ihrem Baby zunächst nur einige Löffel und steigern Sie die Menge langsam. Ihr Baby wird anfangs versuchen, den Brei mit der Zunge wieder herauszuschieben. Haben Sie Geduld und lassen Sie Ihrem Baby Zeit! Schließlich sind für das Essen vom Löffel ganz andere Bewegungen erforderlich als beim Saugen.
Wenn Ihr Baby bereits Beikost bekommt, können Sie bei der Milchnahrung auf Folgemilch (2er-Stufe) umsteigen. Diese ist die ideale Ergänzung im Rahmen einer gemischten Ernährung.
Wussten Sie, dass ...
Karotten sind von Natur aus süß, weshalb Babys sie lieben und sie sich ideal als erstes Gemüse eignen.
Die Entwicklung Ihres Babys
Ihr Baby ist schon fast bereit zu sitzen!
Es scheint, als wäre es gestern gewesen, dass Sie mit Ihrem Baby im Arm das Krankenhaus verließen, und heute steht Ihr kleiner Liebling bereits kurz vor einigen neuen, faszinierenden Entwicklungen! Arme, Oberkörper und Hals Ihres Babys werden immer stärker und es wird nicht lange dauern, bis es sitzen kann.
Ihr Baby wird immer beweglicher
Sie werden merken, dass Ihr Baby seinen Oberkörper jetzt immer besser kontrolliert. Bei Aufsetzversuchen kann es mit Unterstützung bereits kurzfristig sitzen, um das fünfte Monat bleiben manche Kinder sogar mittels Abstützen nach vorne, oder Festhalten an den eigenen Füßen, kurzfristig frei sitzen. In dieser Phase werden Sie auch feststellen, dass sich die kleinen Muskeln im Hals, in der Schulter und in der Brust allmählich entwickeln.
Ihr Baby wird jetzt immer aktiver, rechnen Sie also beim Windelnwechseln mit zahlreichen Zappel- und Rollaktionen! Wir empfehlen, die Wickelauflage jetzt auf den Boden zu legen und das Baby nicht unbeaufsichtigt zu lassen.
Nehmen Sie sich etwas Zeit, um mit Ihrem Baby auf dem Boden zu spielen. Legen Sie Ihr Baby auf den Bauch und ermuntern Sie es, nach Spielzeug zu greifen, das knapp außerhalb seiner Reichweite ist. So kann Ihr Baby erstmals zeigen, wie es sich vom Bauch auf den Rücken rollt, und es stärkt außerdem seine Muskeln!
Die Umwelt besser, begreifen’ und sehen
Ihr Baby erlernt jetzt die Benutzung seiner Hände und Finger und greift beispielsweise nach herunterhängenden Gegenständen oder hält seine Milchflasche mit beiden Händen fest. Der natürliche Greifreflex Ihres Babys geht jetzt allmählich in kontrolliertere Hand- und Fingerbewegungen über. Gegenstände werden jetzt eher durch Greifen und Schütteln mit den Händen als durch die bewährte, Lutsch’-Methode untersucht.

Eine weitere aufregende Veränderung ist die Fähigkeit Ihres Babys, weiter und schärfer zu sehen, sodass es die Welt als einen noch spannenderen, farbenfrohen Ort erlebt! Wenn Sie lange Haare haben oder eine Brille tragen, haben Sie wahrscheinlich bereits gemerkt, dass Ihr Baby zunehmend versucht, danach zu greifen. Ihr Baby kann außerdem bis zu seinen Zehen scharf sehen, sodass es schon bald intensiv versuchen wird, seine Füße zu greifen und diese, wenn möglich, in den Mund zu stecken!
Baby entdeckt seine Stimme
4 – 6 Monate ist eine zauberhafte Zeit, in der Ihr Baby erstmals seine wahre Stimme entdeckt. Ihr Baby gurrt und brabbelt und gibt ständig neue Laute von sich. Es wird aber noch eine Weile dauern, bevor Ihr Baby „Mama“ sagen kann. In dieser Phase macht es Ihrem Baby einfach nur Spaß, Laute von sich zu geben und sich bemerkbar zu machen!Das wohl beste Geräusch, das Sie erstmals hören werden, ist ein echtes Lachen oder Kichern. Versuchen Sie, Ihr Baby leicht zu kitzeln und erfreuen Sie sich an seiner Reaktion. Unterhalten Sie sich in dieser Phase viel mit Ihrem Baby, denn es hilft ihm bei seiner sprachlichen Entwicklung.
Lernen
Sie können Ihrem Baby auf vielseitigste Weise helfen, neue Fertigkeiten zu erlernen. Es kann Ihnen zwar noch nicht antworten, doch sollten Sie so viel wie möglich mit Ihrem Baby sprechen und lachen, da ihm dies bei seiner sprachlichen Entwicklung zugute kommt.
Geben Sie Ihrem Baby einen verschlossenen, mit Reis oder Nudeln gefüllten Plastikbehälter, mit dem es seine Hand- und Fingermuskeln trainieren kann und dessen neues, aufregendes Geräusch für zusätzliche Überraschung und Unterhaltung sorgt.
Auch das Baden macht jetzt mehr Spaß, denn Ihr Baby lernt, dass es mit seinen Körperbewegungen etwas bewirken kann – wie kleine Wasserspritzer. Vergessen Sie nicht, ein paar zusätzliche Handtücher parat zu haben!
Wichtige Hinweise: Stillen ist die beste Ernährungsweise und zugleich ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien. Stillen fördert die Mutter-Kind-Beziehung und ist die günstigste Ernährung. Die Verwendung anderer Lebensmittel außer Muttermilch oder einer Säuglingsnahrung kann ebenso wie unsachgemäße Verwendung die Gesundheit des Babys gefährden. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Regelmäßiges Anlegen fördert den Milchfluss. Zusätzliche Flaschennahrung kann den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Bei der Zubereitung von Säuglingsnahrung achten Sie bitte sorgfältig auf die Hinweise auf den Packungen.