Manche Mütter, insbesondere jene, die das erste Mal Mutter wurden, beunruhigt der Gedanke, ein Baby versorgen zu müssen. Das ist vollkommen normal! Sich am natürlichen Tagesablauf Ihres Babys zu orientieren, kann Ihnen beiden sehr helfen. Sobald Sie erst einmal in Ihren ganz eigenen Rhythmus haben, werden Sie sich gelassener und wohler fühlen. Unten finden Sie einige Ratschläge, die Ihnen dabei helfen werden. Sollten Sie in den ersten Tagen weitere Fragen haben, wenden Sie sich einfach an uns.
Ihre Katrin Mayr vom Milupa Eltern & Baby Service
Babypflege
Gerade haben Sie das Krankenhaus mit Ihrem Neugeborenen verlassen und sind wahrscheinlich vor Freude und Aufregung ganz außer sich. In den ersten Wochen nach der Geburt werden Sie lernen, welche Bedürfnisse Ihr Baby hat, welche Aufgaben eine Mutter hat und Sie werden höchst wahrscheinlich auch eine Menge neugieriger Besucher empfangen. Ein fester Tagesablauf ist dabei ganz wichtig, aber am Anfang ist es am besten, sich an Ihrem Baby zu orientieren und einfach zu versuchen, alles so gut zu machen, wie es eben geht. Haben Sie erst einmal ein paar Wochen hinter sich, können Sie langsam zu einem fixen Tagesablauf

Orientieren Sie sich am Rhythmus Ihres Neugeborenen
Neugeborene haben ihren eigenen Rhythmus – sie schlafen und essen, wenn ihr Körper dies braucht, sodass es schwierig sein kann, sie an einen bestimmten Tagesablauf zu gewöhnen. Versuchen Sie lieber, den Unterschied zwischen Tag und Nacht deutlich zu machen, indem Sie das Füttern und die Interaktion mit Ihrem Baby je nach Tageszeit unterschiedlich gestalten.
Um jeden Preis an einem festen Tagesplan festzuhalten, ist nicht nötig. Täglich gleiche Abläufe sind gut, weil sie Ihrem Baby ein Gefühl von Beständigkeit geben und Sie sich selbst damit die Tagesplanung erleichtern. Auch Sie brauchen ab und zu einmal eine Ruhepause. Aber es gilt auch, seiner Intuition zu folgen – die meisten Mütter wissen instinktiv, was richtig für ihr Baby ist, haben aber Angst, sich auf ihr Bauchgefühl zu verlassen. Beobachten Sie einfach Ihren Säugling – so werden Sie mit der Zeit seine Bedürfnisse kennenlernen, sei es der richtige Zeitpunkt für eine Mahlzeit, das Wechseln der Windeln oder Kuscheln.
Achten Sie auf den Rhythmus Ihres Babys
Vielleicht haben Sie den Eindruck, dass Ihr Kleines zunächst jeden Tag andere Gewohnheiten hat. Bald werden Sie feststellen, dass sich diese von Woche zu Woche und dann alle zwei Wochen ändern. Jedes Baby hat seinen eigenen Rhythmus, deshalb ist es wichtig, zu beobachten, welcher Zusammenhang zwischen ihren Schlaf- und Essgewohnheiten besteht. Wenn Ihr Baby Hunger hat, wird es zu früh aufwachen, und wenn es müde ist, wird es vielleicht nicht genug essen.
Scheint also irgendetwas nicht zu stimmen, dann liegt das meist daran, dass der natürliche Rhythmus Ihres Babys unterbrochen wurde. Gehen Sie das Ganze einmal von einer anderen Seite an und achten Sie darauf, dass Ihr Baby regelmäßig ausreichend Nahrung bekommt. Ihr Neugeborenes wird dann ganz zufrieden sein, weil sein Bäuchlein gut gefüllt ist, und fest schlafen anstatt zu dösen. Und wenn es aufwacht, wird es ausgeschlafen und zu neuen Taten bereit sein.
Stellen Sie sich Ihren ganz persönlichen Tagesplan auf
Jede Mutter entwickelt eine eigene Routine mit Ihrem Baby. Trotzdem gibt es ein paar Tipps, die Ihnen den ganz persönlichen Alltag erleichtern können. Wenn Sie die Windeln zuhause wechseln, sollten Sie rund um den Wickeltisch bereits alles dafür Notwendige zur Hand haben. Hängen Sie zum Beispiel ein Mobile über den Wickeltisch, damit Ihr Baby während des Windelwechselns etwas zum Schauen hat.
Auch für das Baden können Sie sich all die Dinge bereitstellen, die Sie brauchen und sich so eine Umgebung schaffen, die Ihnen das Baden des Kleinen erleichtert und für das Kind sicherer macht. Wenn alles in der Reihenfolge bereitsteht, wie Sie Ihr Baby baden, wird ihm sicherlich nicht kalt und Sie können sicher gehen, dass Sie von Kopf bis Fuß nichts vergessen haben.
Sogar für das Stillen können Sie einen bestimmten Ablauf festlegen. Suchen Sie sich einen bequemen Sessel aus, holen Sie sich ein Glas Wasser und legen Sie ein Tuch oder eine Stoffwindel für das anschließende Bäuerchen bereit.
Wenn Sie sich stets an kleine Dinge wie diese halten, wird Ihnen das helfen, Ihren ganz persönlichen Rhythmus als Mutter zu finden und das Versorgen des Babys einfacher machen. Sie werden Ihrem Kind mehr Aufmerksamkeit schenken können, entspannter sein und die Gewissheit haben, dass alles unter Kontrolle ist. Am Anfang kann dies ein bisschen Vorbereitung erfordern, aber schon bald werden Sie sich daran gewöhnt haben, die richtigen Dinge griffbereit zu haben und die tägliche Routine wird zu einer Zeit des innigen Miteinanders.
Bitten Sie Andere um Hilfe
Denken Sie immer daran: Sie werden von niemandem beurteilt und keiner erwartet, dass Sie perfekt sind. Alle Mütter brauchen von Zeit zu Zeit Unterstützung und manche mehr als andere. Deshalb fragen Sie einfach andere um Rat, wenn Sie etwas wissen möchten oder Hilfe brauchen. Haben Sie keine Angst, Ihre Hebamme um Rat zu fragen, sie freut sich sicherlich, wenn sie für Sie und Ihr Baby da sein kann. Oder Sie wenden sich an unser Expertenteam – wir stehen Ihnen immer mit Rat und Tat zur Seite. Ihr Milupa Eltern & Baby Service besteht zum Großteil aus Müttern, die Ihnen sicherlich auch aus eigener Erfahrung gute Tipps geben können.