Möglicherweise haben Sie festgestellt, dass bestimmte Speisen und Getränke Einfluss auf den Geschmack Ihrer Muttermilch haben. Jedes Baby ist anders und kann, genau wie Erwachsene, eine Abneigung gegen bestimmte Geschmacksrichtungen haben. Einige Nahrungsmittel verändern den Geschmack der Muttermilch besonders stark. Welche dies sind, erfahren Sie hier. Für alle Fragen steht Ihnen der Milupa Eltern & Baby Service zur Verfügung.
Ihre Katrin Mayr vom Milupa Eltern & Baby ServiceDu bist, was du isst!
Alles was Sie Ihrem Körper zuführen, hat in der Stillzeit Einfluss auf Ihre Muttermilch. Denn sie enthält alle Nährstoffe, Vitamine und sogar die Geschmacksstoffe, die Sie mit der Nahrung aufnehmen - von scharfen und würzigen Speisen über blähendes Gemüse bis hin zu Koffein und Alkohol. Einige Dinge sollten Sie überhaupt nicht zu sich nehmen. In jedem Fall ist auf Speisen und Getränke zu achten, die Ihrem Baby nicht bekommen könnten.

Was Sie lieber nicht zu sich nehmen sollten
Viele Mütter sind der Ansicht, dass sie stark gewürzte, fette, aromatisierte und sehr säurehaltige Speisen ganz vermeiden oder nur in geringem Maße zu sich nehmen sollten. Nun, jedes Baby ist anders, deshalb müssen Sie einfach beobachten, wie Ihr Kind nach dem Stillen reagiert. Hier eine Liste mit Nahrungsmitteln, die Ihrem Baby vielleicht nicht bekommen:
- Scharfe, würzige Curry-Gerichte – schon bei Erwachsenen können diese unerwünschte Reaktionen hervorzurufen, von Babys ganz zu schweigen!
- Koffein – kann anregend wirken, wenn Sie sich müde fühlen, aber bei Ihrem Baby könnte es Schlafstörungen hervorrufen.
- Milchprodukte, Zwiebeln, Kraut und Rosenkohl können bei Ihrem Baby Blähungen verursachen und Koliken noch verschlimmern.
Reagiert Ihr Baby allergisch auf etwas, das Sie zu sich genommen haben?
Bekommt Ihr Baby nach dem Füttern eine Magenverstimmung oder einen Hautausschlag, könnte es allergisch auf etwas in Ihrer Nahrung sein. Kuhmilch (die z. B. in Milch, Butter und Käse enthalten ist), Nüsse, Weizen, Fisch und Eier sind nur einige der Lebensmittel, die eine allergische Reaktion auslösen können. Ist dies der Fall, sollten Sie das Nahrungsmittel oder Getränk, das das Problem verursacht haben könnte, mehrere Tage lang nicht zu sich nehmen. Probieren Sie es dann nochmals und achten Sie auf die Reaktion. Hat jemand in Ihrer Familie eine Nuss-Allergie, ist es ratsam, auf Nüsse grundsätzlich zu verzichten. Viele Mütter finden es einfacher, ein Ernährungstagebuch zu führen, in dem Sie sich notieren, wie es Ihrem Kind nach dem Stillen geht. Vielleicht wäre das auch für Sie nützlich.
Alkoholkonsum und Stillen
Versuchen Sie, Alkohol zu vermeiden. Sollten Sie doch einmal etwas trinken, dann warten Sie bis zum nächsten Stillen einige Stunden ab. So kann der Alkohol im Blut erst einmal abgebaut werden. Und denken Sie daran, etwa 12 Gläser Wasser pro Tag zu trinken. So vermeiden Sie eine Dehydrierung und der Körper kann eine ausreichende Menge Milch produzieren.