Für die meisten werdenden Mütter ist eine leichte sportliche Betätigung während der Schwangerschaft von Vorteil. Ob nun Schwimmen oder ein Spaziergang im Park – jede Art von Bewegung in Maßen betrieben und mit Ihrem Arzt abgeklärt, tun Mutter und Kind gleichermaßen gut. Unser Experten-Team gibt Ihnen gern Hinweise und Tipps für Ihren Übungsplan – setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung!
Ihre Katrin Mayr vom Milupa Eltern & Baby ServiceVorteile von Bewegung während der Schwangerschaft
Eine leichte sportliche Betätigung während der Schwangerschaft gibt Ihnen nicht nur zusätzliche Energie, sondern hilft auch bei Folgendem:
- lindert Beschwerden wie Verstopfung, Krämpfe und Rückenschmerzen
- gibt Ihnen mehr Kraft und Ausdauer, um den Alltag besser zu überstehen
- hilft beim Einschlafen und Schlafen
- reduziert Stress und wirkt gegen Schwangerschaftsdepressionen
- fördert gutes Aussehen und Wohlbefinden
- bringt Ihren Körper nach der Geburt schneller wieder in Form
- ist eine gute Geburtsvorbereitung
- und nicht zuletzt: Sport ist eine ideale Möglichkeit andere werdende Mütter kennenzulernen.

Welche Sportarten sind während der Schwangerschaft empfehlenswert?
Sollten Sie derzeit nur wenig Sport machen, ist es besser, während der Schwangerschaft nicht mit intensiven Übungen zu beginnen. Für Sie und Ihr Baby sind einfache und leichte Übungen jetzt am besten. Hier einige Beispiele an sportlichen Aktivitäten, die Sie auch während der Schwangerschaft betreiben können. Halten Sie aber auf jeden Fall Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme, ob die von Ihnen gewählte Sportart für Sie und Ihre Schwangerschaft passend ist.
- Pilates oder Yoga – d.h. eher Atem- und entspannende Streckübungen und keine nahezu unmöglichen Verrenkungen, bei denen Ihre Knöchel hinter den Ohren landen!
- Spazieren gehen oder leichtes Jogging
- Schwimmen
- Schwangerschaftsgymnastik oder Aquafitness für Schwangere
- Tanzen
- Radfahren: Während der Schwangerschaft dürfen Sie ruhig radeln, solange Sie möglichst auf einem Gel-Sattel oder gepolsterten Sattelüberzug sitzen und über ebenes Gelände fahren. Bei fortgeschrittener Schwangerschaft sollten Sie der Sturzgefahr vorbeugen und eher auf einen Heimtrainer umsteigen. Mit zunehmendem Bauchumfang verlagert sich Ihr Körper-Schwerpunkt und Sie verlieren leichter die Balance.
- Krafttraining sollten Sie nur dann weiterführen, wenn Sie es schon vor Ihrer Schwangerschaft betrieben haben. Setzen Sie andere Gewichte und Positionen ein und schrauben Sie Ihre Anforderungen gegen Ende der Schwangerschaft hinunter. Außerdem sollten Sie die Gewichte möglichst nicht über Ihren Kopf heben.
Fitness-Training während der Schwangerschaft
Nicht nur, dass Sie von Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme das Einverständnis brauchen, dass Sie weiterhin Sport machen dürfen, sollten Sie außerdem – für den Fall dass Sie sich für Fitness Training oder Aerobic Stunden entschieden haben – den Trainer über Ihre Schwangerschaft informieren. Viele Trainer kennen die speziellen Verletzungsrisiken bei einer Schwangerschaft jedoch nicht. Prüfen Sie also, ob Ihr Trainer auch in Übungen für Schwangere geschult ist.
Sichere Übungen während der Schwangerschaft
Denken Sie auch an Folgendes:
- Überhitzen Sie Ihren Körper nicht für längere Zeit.
- Tragen Sie einen Sport-BH sowie stabile Sportschuhe.
- Trinken Sie ausreichend Wasser.
- Achten Sie auf Ihr Gleichgewicht (durch die Schwangerschaft verlagert sich Ihr Schwerpunkt).
- Übertreiben Sie es nicht. Hören Sie auf Ihren Körper. HÖREN SIE SOFORT AUF, wenn Sie sich schwindlig oder schwach fühlen, Krämpfe bekommen, erschöpft oder überhitzt sind.
Während der Schwangerschaft ungeeignete Sportarten und Aktivitäten
Allgemein wird empfohlen, dass schwangere Frauen die folgenden Sportarten vermeiden sollten:
- Reiten
- Skifahren
- Gewichtheben
- Sporttauchen
- Kampfsportarten und Aktivitäten in großer Höhe
Bevor Sie während der Schwangerschaft mit einer sportlichen Betätigung beginnen, sollten Sie grundsätzlich immer Ihren Arzt oder Ihre Hebamme zu Rate ziehen.