Verstopfung

Ihre Katrin Mayr, vom Milupa Eltern & Baby Service

Viele werdende Mütter, mit denen wir uns unterhalten, leiden darunter, aber nicht alle! Es gibt Mittel und Wege um Verstopfung zu vermeiden bzw. mit ihr umzugehen! Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Ratschläge über irgendwelche Ihrer Gesundheitssorgen in der Schwangerschaft benötigen.

Ihre Katrin Mayr vom Milupa Eltern & Baby Service

Warum man Verstopfung bekommt

Während der Schwangerschaft ist Verstopfung nicht nur von Ihrer Ernährung abhängig, sondern wird auch von Ihren Hormonen verursacht. Ihr Körper produziert zusätzliches Progesteron: Das Positive an Progesteron ist, dass es Ihre Muskeln entspannt, damit Ihr Baby im Bauch wachsen kann. Auf den Darm und Ihr Verdauungssystem hat dieses Hormon aber einen negativen Einfluss: durch die entspannten Muskel werden die Nahrungsmittel langsamer durch den Verdauungstrakt transportiert.

Eine weitere Ursache für Verstopfung während der Schwangerschaft kann auch der Druck sein, den die Gebärmutter auf den Darm ausübt und so den Stuhlgang erschwert.

Die Sache in Bewegung bringen

Wenn der Stuhlgang beschleunigt werden muss, können Ernährung und Bewegung dabei helfen.

  • Ballaststoffe: Essen Sie viele ballaststoffhältige Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukte.
  • Joghurt und Sauermilch: Es ist etwas Wahres dran! Butter-, Sauer-, oder Acidophilusmilch genauso wie probiotische Joghurts helfen, dank der enthaltenen Milchsäurebakterien, der Verdauung wieder auf die Sprünge.
  • Flüssigkeit trägt ebenfalls zum Erweichen des Stuhls und so zum leichteren Stuhlgang bei! Viel Trinken ist absolut Pflicht in der Schwangerschaft! Versuchen Sie, täglich mindestens acht Gläser Wasser zu trinken. (2-3 Liter!)
  • Bewegung: Wenn Sie sich aufgebläht fühlen, haben Sie wahrscheinlich keine Lust auf Sport, aber bereits ca. 20 bis 30 Minuten Schwimmen, Wandern oder eine andere leichte Bewegung, die Ihnen Spaß macht, kann schon dazu beitragen, Ihr Verdauungssystem wieder in Schwung zu bringen.
  • Überdenken Sie Vitaminergänzungsmittel oder Eisentabletten, die Sie möglicherweise einnehmen! Diese können ebenfalls den Stuhlgang erschweren. Sprechen Sie aber zuerst mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt darüber, bevor Sie irgendetwas ändern.
  • Hände weg von Abführmitteln: Selbst bei vermeintlich harmlosen, pflanzlichen Präparaten ist eine negative Wirkung (vorzeitiges Einsetzen der Wehen) nicht auszuschließen.