Dabei zuzusehen, wie sich Ihr Kind entwickelt ist ein wunderschönes Erlebnis. Aus kleinen Schritten werden Hüpfer und Sprünge – und fröhliches Kindergeplapper wird zum ständigen Begleiter! Sie als Eltern spielen eine ganz wichtige Rolle: Sie helfen ihm bei den ersten Schritten, stimulieren auf ganz spielerische Art und Weise seine Entwicklung und hlefen dabei, dass Ihr Kind eine eigene Intentität entwickelt. Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich bei uns, damit wir Ihnen weiterhelfen können.
Ihre Sabine Riedbert vom Milupa Eltern & Baby ServiceFinden Sie die richtige Ausgewogenheit
Man neigt zwar gerne dazu, ein Kleinkind als "kleinen Erwachsenen" zu sehen, seine Nahrungsanforderungen unterscheiden sich von unseren jedoch noch sehr stark. Die Ernährung eines Kleinkindes soll wenig Salz, Zucker und Ballaststoffe enthalten, aber mehr Fett, als für Erwachsene empfohlen wird. Ihr Kind braucht viele verschiedene Nahrungsmittel aus allen Hauptnahrungsmittelgruppen, damit es auch sicher alles bekommt was es braucht - mit jedem Bissen.
Für das richtige Verhältnis von Energie und Nährstoffen, soll Ihr Kind an eine Tagesroutine von drei kleinen, ausgewogenen Mahlzeiten gewöhnt sein und an regelmäßige, nahrhafte Zwischenmahlzeiten. Erfahren Sie mehr über ausgewogene Ernährung für Kleinkinder.

Die Entwicklung Ihres Kleinkindes
Was passiert in dieser Phase?
Ihr Kind entwickelt Geschmacksknospen und lernt somit neue Lebensmittel und Konsistenzen zu genießen. Es entwickelt sich darin, was es schon tun kann, wie es Neues entdeckt und wie es lernt und spricht.
Immer auf den Beinen!
Nachdem Ihr Kind einige Monate seine Runden um die Möbel gemacht hat, macht es sich nun bald selbstständig!
Bald macht es den Sprung zum Gehen, Laufen und herumtollen – ein wirklich wichtiger Punkt in seiner Entwicklung, der seine Muskeln stärkt. Deshalb ist es so wichtig, dass die Ernährung Ihres Kindes gesund und ausgewogen ist und ihm all die Vitamine, Mineralstoffe und Kalorien liefert, die es braucht.
Wenn der zweite Geburtstag näher rückt, wird sich bereits zeigen, ob Ihr Kind ein Rechts- oder Linkshänder wird – es verwendet die dominierende Seite, um zu kritzeln, Bälle zu kicken und zu essen. Es wird auch schon die Zähne selbst putzen können – mit einiger Hilfe und Aufsicht!
Das Ich-Bewusstsein entwickelt sich
In der Phase zwischen 12 – 18 Monaten, ist der Wortschatz Ihres kleinen Lieblings noch recht eingeschränkt - es kann seine Gefühle noch nicht ausdrücken oder Ihnen sagen, was es will. Stellen Sie sich also auf Trotzanfälle und jähe Gefühlsausbrüche ein. Sie werden auch langsam merken, dass Ihr Kind ein Ich-Bewusstsein entwickelt und oft „ich“ und „mir“ sagt. Haben Sie Geduld, bis es lernt zu teilen: es ist ganz normal, dass es sich Spielsachen schnappt und „meins“ ruft. Und machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihr Kind lieber alleine spielt als in Gruppen - auch das ist völlig normal.
Sagen was es möchte
Bald werden Sie bemerken, dass Ihr Kind große Fortschritte in seiner Kommunikationsfähigkeit macht, wenn Wörter langsam zu Sätzen und Fragen werden.
Machen Sie sich keine großen Gedanken, wenn Sie finden, dass es nicht sehr viele Wörter kennt, denn es versteht weit mehr als es sagen kann. Anstatt ganze Sätze zu formulieren, beginnt Ihr kleiner Sonnenschein einzelne Wörter benutzen, um zu erklären, was es will; zum Beispiel „Becher" statt "Ich will meinen Becher" und "Teddy" statt "Gib mir meinen Teddy".
Schließlich wird Ihr Kind beginnen, zwei Worte zusammenzufügen, wie „spiel mir“, wenn es will, dass Sie mit ihm spielen und es wird anfangen, interessiert zuzuhören, wenn Sie mit ihm reden.
In dieser Phase stimmt Ihr Kind wahrscheinlich gerne in Kinderreime und Kinderlieder mit ein – es ist sicher gut, wenn Sie ein paar Ihrer eigenen Lieblingsreime und -lieder aus der Kindheit wieder auffrischen.
Jeden Tag etwas Neues lernen!
Ihr Kind entwickelt ein größeres Bewusstsein dafür, wie Dinge laufen. Zusammen mit dem Wunsch nach mehr Durchsetzungsvermögen bedeutet es, dass es ab und zu die Kontrolle übernehmen will.
Sie können das fördern, indem Sie ihm erlauben, eigene Entscheidungen zu treffen – vielleicht was es anziehen oder welche Spiele es spielen will. Spornen Sie Ihr Kleinkind an, seine neue Koordinationsfähigkeit zu nutzen. Lassen Sie es auf verschiedene Arten gehen: seitwärts, rückwärts, vorwärts - aber auch springen und laufen.
Achten Sie auf Ihre Gesichtsausdrücke und benutzen Sie eine anschauliche Sprache - Ihr Kleinkind lernt viel, indem es Sie imitiert. Sie werden staunen, was es sich alles merkt und was es nachmachen kann, wenn Sie am wenigsten damit rechnen.