Schlafprobleme bei Kleinkindern

Ihre Heidi Seethaler, vom Milupa Eltern & Baby Service

Es ist wirklich nicht ungewöhnlich, wenn Ihr Kind eine Phase durchmacht, in der es nicht schläft. Das kann für Sie beide sehr anstrengend sein! Hier finden Sie Informationen, warum Ihr Kleinkind schlecht schlaften könnte – und Sie erhalten Anregungen, was Sie dagegen tun können. Wir sind für Sie da, um Rat und Anleitungen zu geben, wenn Sie diese benötigen – kontaktieren Sie einfach unser Expertenteam!

Ihre Heidi Seethaler vom Milupa Eltern & Baby Service

Schlafprobleme sind nicht ungewöhnlich!

Ihr Kind sollte jede Nacht rund 11 Stunden schlafen; plus anderthalb Stunden Nachmittagschlaf. Das ist die Idealsituation, aber wie Sie wahrscheinlich wissen, sind Kinder nicht wie Roboter programmiert – jedes ist einzigartig! Viele Kleinkinder bekommen Schlafprobleme. Ungefähr ein Fünftel der Kleinkinder beruhigt sich nur schwer oder wacht nachts häufig auf. Andere wachen einfach zu früh am Morgen auf.

 

Was sind Ursachen für Schlafprobleme?


Es gibt keine verbindliche Regel darüber, was Schlafprobleme verursacht. Manchmal sind es aber einfach kleine Veränderungen, die dabei helfen.

Ernährung: Wenn Ihr Kind tagsüber nicht viel gegessen hat (zum Beispiel, wenn es sich unwohl gefühlt hat), kann es hungrig sein und nachts aufwachen.

Übermüdung: Es mag sich seltsam anhören, aber Ihr Kind schläft schlecht, wenn es übermüdet ist. Führen Sie eine Routine mit fixen Schlafenszeiten ein, die Sie dann auch einhalten.

Überstimulation: Jeder muss sich entspannen bevor man sich beruhigt - Spaß und Spiel vor der Schlafenszeit können Ihr Kleinkind putzmunter und ruhelos machen.

Unbehagen: Wir alle bekommen Schlafprobleme, wenn uns zu heiß oder zu kalt ist - oder wir uns im Schlafanzug oder Bettzeug nicht wohl fühlen. Ihr Kind ist da keine Ausnahme.

 

 

Wie führe ich eine Routine ein mit der mein Kind besser schläft?


Ihr Kind sollte weniger Probleme haben einzuschlafen, wenn Sie eine einfache regelmäßige Routine vor der Schlafenszeit entwickeln, die auch eine "Ruhezeit" von 15 – 20 Minuten vorsieht. Während dieser besonderen Zeit können Sie Ihrem kleinen Liebling eine Geschichte vorlesen, es baden oder einfach dasitzen und mit ihm kuscheln. So ist es für Ihr Kind leichter den Tag zu beenden und abzuschalten.
Achten Sie darauf, dass Ihr Kind bequem angezogen ist und die Zimmertemperatur weder zu hoch, noch zu niedrig ist. Es hilft auch, Ruhe ins Haus zu bringen und wenig Licht anzuschalten, damit Ihr Kind den Unterschied zwischen Nacht und Tag kennen lernt – ein Dimmer kann Wunder wirken, ebenso wie dicke Vorhänge oder Rollos, die störendes Straßenlicht nicht hereinlassen.


Es gibt weitere Tipps, die helfen können, wenn Ihr Kleinkind ruhelos ist:

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind tagsüber genügend isst und eine regelmäßige Routine bei Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten hat. Wenn Ihr Kind noch nachts aufwacht, weil es Milch haben möchte, können Sie schrittweise versuchen, die Milch durch Wasser zu ersetzen. Auf diese Weise wird es nicht davon abhängig, mitten in der Nacht gefüttert zu werden.
  • Es dauert eine Weile bis Ihr kleiner Schatz ruhig und entspannt wird. Legen Sie Ihr Kind hin, verlassen Sie das Zimmer und warten Sie fünf oder zehn Minuten bevor Sie wieder hineingehen, wenn es nach Ihnen ruft.
  • Wenn Ihr Kind in der Nacht aufwacht, achten Sie darauf, dass Sie dabei so wenig Aufhebens, Licht und Lärm wie möglich machen. Legen Sie es einfach wieder sanft aber mit Bestimmtheit hin.