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Wie sich die Gefühlswelt von Babys entwickelt

Vom ersten Lebenstag an sendet Ihr Baby Signale über seinen Gemütszustand aus. Am Anfang zeigt es vor allem, ob es sich wohl oder unwohl fühlt. Sie als Mama werden bald verstehen, diese Botschaften richtig zu deuten. Gefühle nach unserem Verständnis, wie Liebe, Angst oder Wut, entwickeln sich jedoch erst nach und nach. Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Ihr kleiner Liebling nach und nach buchstäblich Gefühlsschübe macht und wie Sie dies fördern können. Haben Sie Fragen zum Thema? Gerne sind wir für Sie da.

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Starke Gefühle

Kinder kommen in Bezug auf Gefühle nicht als unbeschriebenes Blatt zur Welt. Im Mutterleib war das Baby über die Nabelschnur an Ihr Gefühlsleben angeschlossen. Dadurch hat es schon früh die ganze Palette menschlicher Emotionen kennengelernt und die grundlegende Basis für die emotionale Entwicklung gelegt. Unmittelbar nach der Geburt und in den ersten Lebenswochen drückt ein Säugling ganz allgemein jede Art von Unbehagen durch Schreien aus. Erst mit etwa acht Monaten wird das Weinen als gezieltes „ich will (nicht)“ eingesetzt. Feine Nuancen im Weinen können Mama und Papa jedoch sehr bald heraushören. Sie wissen dann, ob es kuscheln möchte, Hunger hat oder müde ist.

Der Spiegel der Gefühle

Im Alter von etwa zwei Monaten zeigt Ihr Baby erstmals Freude. Wenn Sie es anlächeln, lächelt es zurück. Wenn Sie mit ihm sprechen, ahmt es Ihre Lippenbewegungen nach. Wenn es zufrieden ist, strampelt es aufgeregt mit den Beinchen und “rudert” mit den Ärmchen. Mit etwa einem halben Jahr lässt sich Ihr kleiner Sonnenschein von Ihren Gefühlen anstecken. Bei einem lauten Geräusch wird es zunächst schauen, wie Sie reagieren. Lächeln Sie, wird es das ebenfalls tun. Umgekehrt wird es weinen, wenn Sie ängstlich oder erschrocken reagieren. Später kann man sich das bei den ersten Gehversuchen zunutze machen: Stürzt Ihr Baby und Sie reagieren gelassen und sagen vielleicht nur „Hoppla“, wird es sich – wenn es sich nicht verletzt hat – nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Stimmung kommt von Stimme

Beobachten Sie sich selbst manchmal dabei, wie Sie – wenn Sie mit Ihrem Baby plaudern – in eine Art Singsang verfallen? Für Ihr Baby ist das ein sehr wichtiges Signal, denn es interpretiert es als Zeichen dafür, dass Sie gut drauf sind. Es wird sich dann ebenfalls wohlfühlen. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Baby mit 7 Monaten die mit der menschlichen Stimme übermittelte Stimmung erkennen kann. Solange die Grundmelodie in der Familie harmonisch ist, entwickeln sich Babys gut und nehmen keinen Schaden, wenn Mama oder Papa mal übellaunig oder gestresst sind.

Fremdeln gehört dazu

Angst ist eines der elementaren menschlichen Gefühle. Die erste Angst, mit denen ein Mensch konfrontiert wird, ist die Trennungsangst. Bei Kindern spricht man dann vom „Fremdeln“. Meist tritt diese Scheu rund um den Zeitpunkt auf, wenn eine Mutter beginnt, ihr Baby manchmal in die Obhut anderer Menschen zu geben. Es ist jedoch kein Zeichen dafür, dass Sie Ihr Baby zu sehr verwöhnt haben oder dass es Ihnen schwer fällt, sich von ihm zu trennen. Fremdeln ist ein Zeichen dafür, dass es gelernt hat, zwischen vertrauten und weniger vertrauten Personen zu unterscheiden. Ihr Baby bringt damit also zum Ausdruck, dass es sich gut entwickelt. Möglicherweise wacht es nachts wieder häufiger auf, nur um sich zu vergewissern, dass Sie da sind.

Geben Sie Ihrem Baby in unbehaglichen Situationen das Gefühl, sein Fels in der Brandung zu sein. Es kann sich im ersten Lebensjahr noch nicht selbst trösten. Ihre Nähe wird Ihrem Baby dabei helfen, allmählich zu lernen, mit weniger angenehmen Situationen und Gefühlen zurechtzukommen.

Stillhinweis

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Die Experten unseres Eltern-Services beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.