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Abstillen – das zweite Abnabeln

Stillen gehört zweifellos zu den schönsten und innigsten Erfahrungen, die Mutter und Kind erleben dürfen. Genießen Sie es, solange Sie und Ihr Baby das möchten. Wenn Sie beide bereit sind, auf Fläschchen umzusteigen, sprechen Sie unbedingt mit Ihrer Hebamme oder Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt darüber. Denn diese Entscheidung kann nur schwer rückgängig gemacht werden. Der Wechsel von Mutterbrust zu Fläschchensauger kann für Ihr Kleines anfangs etwas ungewohnt und fremd sein. Je mehr Zeit Sie sich dafür nehmen, desto besser!

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Abschied vom Stillen

Stillen ist das Beste für Ihr Baby. Irgendwann kommt aber für jede Mama die Zeit, die Stillbeziehung zu beenden. Wann dieser Zeitpunkt gekommen ist, das entscheiden alleine Sie und Ihr Baby.

Sanft umsteigen, bitte!

Da das Abstillen – genau wie das Stillen – etwas sehr Emotionales ist, werden Sie es vielleicht mit einem lachenden und einem weinenden Auge tun. Es liegt auf der Hand, dass der Wechsel vom Stillen zum Fläschchen nicht von heute auf morgen geht. Nehmen Sie sich viel Zeit für die Übergangsphase. Denn Ihr Körper drosselt die Milchproduktion nur langsam. Damit hat auch Ihr Baby die nötige Zeit, sich an die neue Kost zu gewöhnen.

Ideale Kombi für kleine Feinschmecker: Brust und Brei

Für viele Frauen hat sich die Beikost-Einführung als günstiger Zeitpunkt erwiesen, die Stillmahlzeiten allmählich zu reduzieren. Sie können schrittweise ca. alle 7 Tage eine Stillmahlzeit nach der anderen durch eine Beikostmahlzeit ersetzen. Wird Ihr Baby dabei nicht satt, gibt’s anfangs noch Milch zum Dessert. So geht Ihre Milchmenge langsam zurück und Ihre Brüste verursachen weniger Beschwerden. Falls das Spannungsgefühl dennoch zu groß wird, können Sie kleine Mengen Milch abpumpen oder die Brust ausstreichen. Bitte bedenken Sie aber, die Brust nicht leer zu pumpen, denn das signalisiert: Mehr Milch, bitte!

Nicht alle Babys nehmen Nahrung aus dem Fläschchen auf Anhieb an. Diese Tipps von unseren Expertinnen können vielleicht helfen:

  • Warten Sie auf den richtigen Zeitpunkt! Wenn das Baby gerade geimpft wurde, zahnt oder Fieber hat, bedeutet das Abstillen zusätzlichen Stress.
  • Pumpen Sie Muttermilch ab und füllen Sie diese in das Fläschchen. So muss sich Ihr Baby nicht gleichzeitig auf die neue Nahrung und eine neue Technik umstellen.
  • Stellen Sie die Abendmahlzeit als Letztes um! Die meisten Babys verzichten nur ungern auf die Brust vor dem Schlafengehen.
  • Trinken Sie weiterhin ausreichend! Der oft gehörte Rat, die Trinkmenge zu reduzieren, ist falsch.
  • Bei Spannungsgefühl in den Brüsten helfen kalte Wickel.
  • Jetzt ist Papa dran! Das Fläschchen wird oft eher vom Vater akzeptiert. Denn der mütterliche Geruch wird stark mit der Brustmahlzeit assoziiert.
  • Bereiten Sie sich richtig auf den Umstieg vor und besorgen Sie die erforderlichen Utensilien: Fläschchen, Sauger usw. Lesen Sie außerdem die Tipps zur richtigen Zubereitung des Fläschchens sorgfältig durch.
  • Probieren Sie unterschiedliche Sauger aus – vielleicht sagt Ihrem Baby eine andere Form oder ein anderes Material besser zu.
  • Bieten Sie Ihrem Baby seine Milch aus einer (Trinklern-)Tasse an, wenn es älter als sechs Monate ist.

Kontaktieren Sie bei Fragen unser Expertenteam oder sprechen Sie bei Unsicherheiten auch mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder
mit Ihrer Hebamme.

Stillhinweis

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Die Experten unseres Eltern-Services beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.