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Zwiemilchernährung – das Kombipaket aus Brust & Fläschchen

Als frischgebackene und gut informierte Mama wissen Sie natürlich, dass Muttermilch in den ersten Lebensmonaten die beste Nahrung für Ihren kleinen Sonnenschein ist. Für viele Mütter ist Zwiemilch eine wunderbare Lösung, wenn es mit dem Vollstillen nicht so recht klappt. Es bedeutet zwar nicht zwangsläufig den Abschied von der Brust, kann jedoch die Teamarbeit von Mama und Baby gefährden, weshalb Sie diese Entscheidung unbedingt mit Ihrer Hebamme oder Stillberaterin absprechen sollten. Hier haben wir außerdem Tipps für Sie zusammengestellt, damit die Kombination aus Brust und Fläschchen gelingt.

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Muttermilch und Fläschchen – wie funktioniert das?

Stillen mit Brust und Flasche kann eine Lösung sein, wenn die Muttermilchmenge im ersten Lebenshalbjahr trotz eingehender Beratung durch Hebamme oder Stillberaterin nicht ausreicht. Ist ein kurzfristiger Milch-Engpass bei einem Wachstumsschub des Babys der Grund für zu wenig Milch, legen Sie das Kleine immer erst so oft wie möglich an. So kann sich die Milchmenge dem höheren Bedarf anpassen. Ziehen Sie das Fläschchen bitte erst dann in Erwägung, wenn das Gewicht Ihres Babys über mehrere Tage hinweg gleich bleibt. Wichtig ist die Reihenfolge bei der Zwiemilchernährung: zuerst die Brust, dann die Flasche. Ansonsten könnte es zur sogenannten „Saugverwirrung“ kommen, weil das Baby durch den Fläschchensauger irritiert wird. Damit das Trinken aus dem Fläschchen genau so “anstrengend” ist wie das Trinken an der Brust, soll das Saugerloch möglichst klein sein. Ansonsten könnte Zwiemilchernährung zur Brustverweigerung führen.

Zwiemilchernährung bedeutet nicht Abstillen

Damit die Brust-Flaschen-Kombi nicht den ersten Schritt zum ungewollten Abstillen bedeutet, hier ein paar hilfreiche Tipps:

  • Besprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder Stillberaterin, ob Zwiemilchernährung für Sie und Ihr Baby in Frage kommt.
  • Beginnen Sie mit Zwiemilchernährung erst, wenn die Stillbeziehung schon gut eingespielt ist und das Baby schon “wie ein Profi” an der Brust trinken kann.
  • Lassen Sie Ihr Baby zuerst an der Brust trinken. Zeigt es nach der ersten Brust noch Hungersignale, saugt es z. B. an seinen Fingern, bieten Sie ihm anschließend nicht die zweite Brust, sondern das Fläschchen an.
  • Ihr Baby soll eine Brust jedenfalls leer trinken, damit es noch in den Genuss der sättigenden Hintermilch kommt. Legen Sie es nur kurz an, löscht es mit der wässrigen Vordermilch nur den Durst.
  • Achten Sie darauf, dass das Saugerloch möglichst klein ist (Teesauger bzw. Einlochsauger).
  • Verwenden Sie zum Zufüttern am besten Pre-Milch.

Falls Sie rasch wieder in die Arbeitswelt zurückkehren werden, haben wir hier für Sie Tipps, wie Sie Ihre Muttermilch abpumpen und auf Vorrat legen können.

Stillhinweis

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Die Experten unseres Eltern-Services beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.