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Babys haben spezielle Ernährungsbedürfnisse

Hätten Sie bei der Geburt Ihres Babys gedacht, dass dieses kleine Wesen wenig später die Welt mit dem Löffel erobern wird? Der erste Kontakt mit festen Speisen bedeutet einen enormen Entwicklungsschritt für Ihren kleinen Schatz. Und es will wohl überlegt sein, was in seinen Mini-Magen wandert. Denn nach der Milch gibt es kein einziges Nahrungsmittel mehr, das die Ernährungsbedürfnisse Ihres Babys alleine decken kann. Ein bunter Speiseplan, angepasst an seine individuelle Entwicklung, stellt sicher, dass Ihr Kleines weiterhin alles bekommt, was es zum gesunden Großwerden braucht. Außerdem werden nun die Weichen für gesunde Essgewohnheiten gestellt. Haben Sie Fragen, stehen Ihnen unsere Ernährungswissenschafterinnen, die alle selbst Mama sind, mit Rat und Tat zur Seite.

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Abwechslung ist Trumpf

In den ersten Lebensmonaten deckt Muttermilch bzw. Säuglingsmilch alle Ernährungsbedürfnisse Ihres Babys. Wenn es dann heißt, langsam von der Milch Abschied zu nehmen, ist Vielfalt auf Babys Speiseplan besonders wichtig. So wird sichergestellt, dass es weiterhin gut mit Nährstoffen versorgt ist. Bieten Sie Ihrem Baby Schritt für Schritt verschiedene Obst- und Gemüsesorten, Kartoffeln, Getreide, Reis, Nudeln, Eier, Fleisch, Geflügel und Fisch an. Stillen oder Fläschchen ist weiterhin besonders wichtig. Muttermilch oder Säuglingsmilch stellt bis zum Ende des 1. Lebensjahres ungefähr die Hälfte des täglichen Babymenüs dar.

Langsam auf den Geschmack kommen lassen

Spätere Vorlieben und Abneigungen werden schon sehr früh angelegt. Bereits im Mutterleib und während der Stillzeit beeinflusst das Essverhalten der Mutter die spätere Geschmacksentwicklung des Kindes. So weiß man heute, dass Babys von Mamas, die während der Schwangerschaft viel Karottensaft getrunken haben, später Karotten besonders lieben. Im ersten Lebensjahr können Sie die Geschmackspalette Ihres kleinen Lieblings durch eine große Angebotsvielfalt an Gemüse- und Obstsorten erweitern und damit seine Vorlieben in die richtige Richtung lenken. Neue Lebensmittel werden eher akzeptiert, wenn Sie diese oft (bis zu 16 Mal) ungezwungen anbieten. Spuckt Ihr Baby etwas aus, heißt das nicht unbedingt, dass es dieses Lebensmittel nicht mag. Es kann sein, dass es gerade heute keine Lust darauf hat. Vielleicht sieht die Welt und Babys Gusto morgen schon wieder ganz anders aus. Vielfalt und das Entdecken von neuen Geschmackseindrücken sind prägend für das spätere Essverhalten.

Das mag ein Baby gar nicht

Babys haben noch einen sehr sensiblen Gaumen. Ein Babybrei kann und soll daher ohne Salz oder scharfe Gewürze auskommen. Den puren und unverfälschten Geschmack von Apfel, Kürbis, Hühnerfleisch & Co. gilt es kennenzulernen. Salz würde außerdem den kleinen Nieren schaden, die noch nicht mit voller Kraft arbeiten. Honig und Zucker sind für Babys erst nach Vollendung des ersten Lebensjahres geeignet. Honig könnte bestimmte Sporen enthalten, die schädlich sind für den empfindlichen Darm Ihres Babys. Nüsse, Samen und Beeren dürfen nur in gemahlener oder pürierter Form gegeben werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Ihr Baby diese buchstäblich „in die falsche Röhre“ bekommt.

Folgende Lebensmittel sind ebenfalls nichts für die Allerkleinsten:

rohes Fleisch, roher Fisch, rohe Eier und daraus hergestellte Gerichte; Schinken, Wurst, Speck, Süßigkeiten, Limonaden, Desserts etc.; Kaffee, koffeinhältige Limonaden, Schwarztee, Grüntee, Alkohol.

Stillhinweis

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Die Experten unseres Eltern-Services beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.