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Schritt für Schritt zum Beikostprofi

Gerade erst hat sich die Stillbeziehung eingespielt, schon ist Ihr Baby bereit für den nächsten Schritt: breiige Kost vom Löffel oder stückige Kost als Fingerfood. Wir haben im Folgenden viele praktische Tipps für Sie gesammelt, die Ihnen den Beikost-Start erleichtern sollen. Denn genauso wie Ihr kleiner Sonnenschein Wort für Wort die Sprache lernen wird, muss er erst mit neuen Lebensmitteln Bekanntschaft schließen und sich an die neue Art zu essen gewöhnen. Lassen Sie ihm und sich daher genug Zeit, sich umzustellen. Dann kann Ihnen beiden die Brei-Premiere viel Spaß machen. Gerne sind wir auch persönlich für Sie da!

Ihr Milupa Eltern + Baby Service

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Jetzt wird gelöffelt

Das Umstellen auf breiige Nahrung ist ein Wendepunkt für Sie und Ihr Baby. Hier einige Tipps, die den Einstieg erleichtern:

  • Beginnen Sie mit Beikost, wenn Sie genügend Zeit und Ruhe haben. Egal zu welcher Tageszeit. Viele Babys sind nach dem Mittagsschläfchen bei besonders guter Laune und bereit für die ersten Löffelversuche.
  • Feste Essenszeiten erleichtern den Umstieg, denn Rituale geben Ihrem Baby Sicherheit in dieser Zeit der Umstellung.
  • Achten Sie auf Sättigungssignale Ihres Babys. Schiebt es den Teller weg, verweigert es den Löffel, verschließt es seinen Mund oder verliert es das Interesse an der Mahlzeit, ist es vermutlich satt. Genau wie bei Erwachsenen auch gibt es Viel- und Wenigesser.
  • Beginnen Sie mit mild oder leicht süßlich schmeckenden Lebensmitteln, die eine besonders sämige Konsistenz haben (z. B. Kürbis, Pastinake).
  • Hat Ihr kleiner Schatz sich an eine Löffelmahlzeit gewöhnt, können Sie eine weitere Milchmahlzeit durch einen Brei ersetzen.
  • Ihr Baby wird anfangs Teile der Mahlzeit ausspucken oder vielleicht einmal mit seinen Händen in den Brei greifen oder den Teller zu Boden werden. Schützen Sie Teppiche, Möbel und seine Kleidung mit Tüchern und Lätzchen.
  • Gehen Sie nicht jedem „Bäh“ vorschnell aus dem Weg, sondern bieten Sie ein neues Lebensmittel immer wieder an. Manche Kinder brauchen bis zu 12 Kontakte, um auf den Geschmack zu kommen.
  • Kinder nehmen gerne alles in die Hand – lassen Sie Ihr Baby daher auch z. B. weichgekochte Gemüsestücke mit den Fingern essen. So lernt es auch verschiedene Konsistenzen kennen.

Beikost und Allergierisiko

Früher wurde Mamas mit allergiegefährdeten Babys empfohlen, zunächst auf Fisch und Ei zu verzichten. Heute weiß man, dass durch das Weglassen bestimmter Lebensmittel das Allergierisiko nicht beeinflusst wird. Im Gegenteil: Der kleine Körper kann sich durch den Kontakt mit kleinen Mengen dieser Lebensmittel besser darauf einstellen. So kann einer Allergie sogar vorgebeugt werden. Neueste Erkenntnisse  weisen darauf hin, dass Gluten (Getreideeiweiß) in kleinen Mengen schon mit Beginn der Beikost eingefüht werden kann. Zur Vorbeugung von Zöliakie sollte dies vorzugsweise geschehen, solange der Säugling noch gestillt wird. Im Idealfall erfolgt der Erstkontakt mit dem Eiweißbaustein im Zeitfenster zwischen Anfang 5. und 7. Lebensmonat. Die maximale, am Anfang empfohlene Menge liegt bei 7 g Gluten, das entspricht z. B. einer halben Scheibe Zwieback oder Brot.

Stillhinweis

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Die Experten unseres Eltern-Services beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.