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Ernährung beeinflusst Muttermilch

Wussten Sie, dass die Vorlieben für gewisse Geschmäcker sehr stark in der Stillzeit geprägt werden? Was Sie jeden Tag essen und trinken, bekommt Ihr kleiner kulinarischer Gast unmittelbar über die Muttermilch serviert. Was Ihr Baby mag und was ihm gar nicht schmeckt, erfahren Sie hier. Möchten Sie etwas genauer wissen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Milupa Eltern + Baby Service

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Ihr Baby is(s)t immer mit von der Partie

Alles, was während der Stillzeit in Ihrem Magen landet, hat Einfluss auf Ihre Muttermilch. Denn sie enthält all jene Geschmacksstoffe, die Sie mit der Nahrung aufnehmen – von scharfen und würzigen Speisen über blähendes Gemüse bis hin zu Koffein und Alkohol. Über eine Vielfalt an Geschmäckern freut sich Ihr kleiner Schatz, denn gerne lernt er jeden Tag Neues kennen. Einige Dinge mag er vielleicht weniger, andere gar nicht.
Ihr Baby schmeckt viel mehr und viel feiner, als Sie es vermuten würden. Schon im Mutterleib haben sich alle Geschmacksknospen entwickelt und nach der Geburt sind es sogar mehr als beim Erwachsenen.

Was schmeckt meinem Baby und was nicht?

Immer noch kursieren Gerüchte, dass bestimmte Lebensmittel Blähungen oder andere Verdauungsstörungen auslösen. Es werden Kohl, Zwiebel, scharfe Curry-Gerichte bis hin zu Erdbeeren genannt. Aber jedes Baby ist anders – auch wenn es um die Verträglichkeit von Speisen geht. Falsch wäre es, zum vermeintlichen Schutz Ihres kleinen Lieblings auf hochwertige Lebensmittel (vor allem Gemüse und Obst) zu verzichten. Besser ist es, Babys Bäuchlein zu beobachten, wie es die Stunden nach dem Stillen reagiert. Bekommt es häufig Blähungen, versuchen Sie am besten mit einem Esstagebuch herauszufinden, welche Lebensmittel, Speisen oder Gewürze damit in Zusammenhang stehen. Diese lassen sich dann sehr leicht meiden. Reagiert es auf bestimmte Lebensmittel mit Hautausschlag oder starkem Erbrechen, könnte eine Allergie die Ursache sein. Besprechen Sie dies am besten mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt. Manchmal gibt es auch keinen Zusammenhang mit Ihrer Ernährung, dann liegt der Grund für die Blähungen vermutlich im unreifen Darm Ihres Babys.

Mama, bitte nicht!

Bitte verzichten Sie Ihrem Baby zuliebe nun weiterhin auf Alkohol. Er geht in die Muttermilch über und kann Ihrem Winzling schaden. Sollten doch mal Silvester oder eine Geburtstagsfeier am Kalender stehen, gönnen Sie sich bewusst ein einziges Gläschen am besten direkt nach der Stillmahlzeit. Dann werden bis zum nächsten Stillen einige Stunden vergehen und der Alkohol in Ihrem Blut ist bis dahin wieder abgebaut. Kaffee und Tee dürfen Sie hingegen während des Stillens in moderaten Mengen täglich genießen: 2 Tassen Kaffee oder bis zu 4 Tassen grüner/schwarzer Tee sind völlig okay.

Übrigens: Auch Nikotin geht in die Muttermilch über. Ein guter Ansporn also, weiterhin dem Nichtrauchen zu frönen. Bitten Sie Ihren Partner, es Ihnen gleichzutun – zu zweit fällt es leichter.

Stillhinweis

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Die Experten unseres Eltern-Services beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.