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Genug Milch für mein Baby?

Vielleicht fragen Sie sich, ob Ihre Milch für Ihr Baby reicht? Diesbezüglich möchten wir Sie beruhigen: Die meisten Stillmamas haben genug Milch – das hat Mutter Natur schon sehr gut eingerichtet. Mit der Zeit wird sich die Stillbeziehung bei Ihnen beiden einspielen. Dann werden Sie genau wissen, ob und wann Ihr Baby satt ist. Da das Hunger-/Sättigungsgefühl bei Ihrem Kleinen sehr gut ausgeprägt ist, wird es immer so viel trinken, wie in sein kleines Bäuchlein passt. Es gibt Ihnen außerdem deutlich zu verstehen, wenn es noch hungrig ist. Im Folgenden sind ein paar der gängigsten Baby-Signale für „satt“ angeführt. Bei Fragen rund ums Stillen helfen wir Ihnen gerne auch persönlich weiter.

Ihr Milupa Eltern + Baby Service

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Ihr Baby braucht Zeit

Damit Ihr Baby sich bei einer Stillmahlzeit satt trinken kann, ist es wichtig, dass es dabei die Brust vollständig entleert. Saugt es nur sehr kurz, kommt es kaum in den Genuss der sättigenden Hintermilch. Der Durst wird dabei zwar gelöscht, es wird jedoch sehr bald Nachschub gefordert. Ist Ihr Baby satt, wird es sich selbstständig von der Brust lösen. Manche Babys finden es an Mamas Brust so angenehm, dass sie einschlafen, bevor sie genug getrunken haben. Versuchen Sie dann, durch sanften Zug oberhalb des Brustwarzenvorhofs Ihrem Kleinen die Brust zu entziehen. Spüren Sie daraufhin leichte rhythmische Bewegungen, dann trinkt es noch. Ansonsten lösen Sie den Saugschluss sanft. Das funktioniert am besten, indem Sie Ihren kleinen Finger zwischen Babys Mundwinkel und Brustwarze schieben. Anfangs kann eine Stillmahlzeit bis zu einer Stunde dauern. Ist Ihr kleiner Wirbelwind dann schon geschickter und saugt bereits kräftiger, ist der Hunger manchmal schon innerhalb von fünf Minuten gestillt.

„Ich bin satt“ in Baby-Sprache

Leider ist Babys Bäuchlein nicht mit einem Zähler ausgestattet, auf dem abzulesen ist, wie viel Milliliter es getrunken hat. Es gibt dennoch ein paar Anzeichen, an denen Sie erkennen, dass Ihr kleiner Liebling gesättigt ist:

  • Ihr Baby macht nach der Stillmahlzeit einen zufriedenen Eindruck.
  • Es nimmt nach dem anfänglichen Gewichtsverlust nach der Geburt – der ganz natürlich ist – stetig zu.
  • Sie hören Ihr Baby während der Stillmahlzeit deutlich schlucken, der Kiefer bewegt sich und die Ohren „wackeln“. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass es nicht nur nuckelt.
  • Ihre Brüste fühlen sich nach dem Stillen leer und weicher an.
  • Babys Haut ist prall und rosig.
  • Sie wechseln am Tag etwa sechs nasse Windeln.
  • Beim Stuhlgang können sich Stillbabys ganz schön unterscheiden – von „mehrmals täglich“ bis „alle paar Tage“ ist alles normal.

Die Nachfrage bestimmt das Angebot

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Neugeborenes nicht ausreichend Milch bekommt, legen Sie es häufiger an. Das regelmäßige Saugen regelt die Milchproduktion. Vielleicht macht Ihr Baby gerade einen Wachstumsschub und Ihre Milchmenge muss sich auf seinen gesteigerten Bedarf einstellen. Dabei können Sie nichts falsch machen, denn wenn Ihr Baby nicht hungrig ist, wird es die Brust ablehnen. Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Baby trotz häufiger Stillmahlzeiten hungrig bleibt, sprechen Sie bitte mit Ihrer Hebamme oder Stillberaterin.

Stillhinweis

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Die Experten unseres Eltern-Services beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.