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Stillen im richtigen Rhythmus

Ein Neugeborenes scheint zerbrechlicher zu sein als Porzellan. Und doch wird dieses zarte Baby von nun an den Ton angeben. Das gilt insbesondere, wenn es um das Einfordern von Nahrung und Nähe geht. Vor allem am Anfang ist es daher so, dass Sie sich uneingeschränkt dem Rhythmus Ihres Babys anpassen und nicht umgekehrt. So können Sie sicher sein, dass Ihr Baby Ihre Milch immer dann bekommt, wenn es sie braucht. Sollten Ihnen dazu Fragen auf dem Herzen liegen, helfen wir Ihnen gerne weiter.

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Das Baby ist der Chef

Stillexperten sind sich einig: Für ein gesundes Baby, das sich gut entwickelt, ist das Stillen nach Bedarf optimal. Es gibt keinen Mindestabstand, der zwischen zwei Stillmahlzeiten liegen soll. Am Besten ist es, Sie behalten statt der Uhr Ihren kleinen Liebling im Auge. Anfangs wollen Säuglinge in unregelmäßigen Abständen 8- bis 12-mal in 24 Stunden gestillt werden. Ein Babymagen ist einfach noch sehr klein und die Verdauung arbeitet erstaunlich schnell. Bei der Dauer einer Stillmahlzeit kommt es auf das Temperament des Babys an. Manche Babys trinken schnell und gierig, andere genießen eher langsam. Verschläft Ihr Baby häufig Mahlzeiten und gedeiht es dennoch gut, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Ist Ihr Baby eher zart und nimmt nur schlecht zu, könnte es von Vorteil sein, es zum Stillen zu wecken. Bitte besprechen Sie sich im Zweifelsfall mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt.

Mit dem Baby wachsen auch die Ansprüche

Mit der Zeit will Ihr Kind wahrscheinlich weniger häufig gestillt werden, trinkt dann aber pro Mahlzeit größere Mengen. In Zeiten besonders starken Wachstums (meist um die 4.-6. und 12. Lebenswoche sowie mit etwa einem halben Jahr) kann es vorübergehend zu einem Milch-Engpass kommen. Vielleicht weint Ihr Baby dann vermehrt nach den Mahlzeiten, weil es noch hungrig ist. Legen Sie es dann häufiger an, wird Ihr Körper innerhalb weniger Tage mehr Milch bilden. So können sich Nachfrage und Angebot gut regeln. Denn je mehr Milch Ihr Baby trinkt, desto mehr Milch werden Sie produzieren.

Stillen als „3-Gänge-Menü“

Wussten Sie, dass sich die Zusammensetzung Ihrer Milch im Laufe einer Stillmahlzeit verändert? Zu Beginn wird die wasserreiche Vormilch gebildet, die Babys Durst löscht. Das ist die Vorspeise. Nach wenigen Minuten folgt durch den Milchspendereflex fett- und kalorienreichere Hintermilch als sättigende Hauptspeise. Manche Babys trinken zum Dessert noch gerne an der zweiten Brust und kommen so in den Genuss einer Mischung aus durstlöschender und sättigender Milch. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn eine Stillmahlzeit bis zu einer Stunde dauern kann. Genießen Sie diese innigen Momente mit Ihrem Baby!

Stillhinweis

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Die Experten unseres Eltern-Services beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.