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Vom ersten Fruchtwasser bis zur Beikost

Babys Bäuchlein – Entwicklung Schritt für Schritt

Wussten Sie, dass sich in Babys Bäuchlein am Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels bereits 100 Millionen Nervenzellen gebildet haben? Und auch sonst ist alles schon vorhanden was später zum Verdauen benötigt wird. Sogar Verdauungsenzyme gibt es schon, doch diese werden erst später aktiv, denn ab dem 5. Schwangerschaftsmonat ist außer ein paar Schlückchen Fruchtwasser nichts zu verdauen. Sobald Ihr Baby dann auf der Welt ist, wird die Verdauung zum Fulltime-Job und auch Babys Bäuchlein reift jeden Tag ein wenig mehr.

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Die erste volle Windel

Weil Ihr Baby während der Schwangerschaft schlückchenweise Fruchtwasser getrunken hat, hat sich in seinem Bäuchlein etwas Darminhalt angesammelt. In den ersten Tagen nach der Geburt wird dies dann ausgeschieden, ein Hinweis darauf, dass der Darm Ihres Babys normal arbeitet und gesund ist. Das sogenannte Kindspech (auch Mekonium genannt) ist eine grün-schwarze Masse, die kaum Darmbakterien enthält, sehr klebrig ist und sich daher nur schwer abwischen lässt. Der Stuhl Ihres Babys wird aber weicher und heller, sobald das Mekonium vollständig ausgeschieden ist.

Das mikrobielle Vermächtnis der Mutter

Das Verdauungssystem Ihres Kindes ist also noch unerfahren und unreif und muss sich erst entwickeln. Von Natur aus ist es daher so, dass die Bakterien der Mutter während der Schwangerschaft, bei der Geburt und beim Stillen auf ihr Kind übertragen werden. Dieses „mikrobielle Vermächtnis der Mutter“ sorgt dafür, dass der Darm Ihres Kindes schneller reift und sich gesund entwickelt.

Neben Ihrer grenzenlosen Liebe ist Muttermilch also das Wichtigste, das Sie Ihrem Baby geben können. Muttermilch ist leicht verdaulich und so zusammengesetzt, dass sie Ihr Kind im ersten Lebenshalbjahr mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt und den Bedarf an Flüssigkeit deckt. Außerdem enthält sie prebiotische Ballaststoffe (Oligosaccharide), die mithelfen eine gesunde Darmflora Ihres Kindes aufzubauen und so zum Wohlbefinden von Babys Bäuchlein beitragen.

Kurzzeitiger Durchfall ist kein Grund zur Sorge

In den ersten 24 Lebensmonaten haben viele Babys Durchfall, besonders dann, wenn sie ab dem 5. Monat zahnen. Klingt dieser innerhalb von 24 Stunden ohne Behandlung wieder ab, besteht kein Grund zur Sorge. Dennoch sollten Sie mit Ihrem Kinderarzt/-ärztin darüber sprechen.

Durchfall kann auch ein Hinweis auf eine Nahrungsmittelallergie oder -unverträglichkeit sein. Wenn Sie stillen, kann es sein, dass Ihr Arzt Ihnen zu einer speziellen Diät rät. Wird Ihr Baby mit der Flasche gefüttert, kann es sein, dass Ihr Arzt/Ärztin Sie zu einer speziellen Säuglingsnahrung berät.

Beikost ab dem 5. Monat einführen

Frühestens ab dem 5. Monat und spätestens nach dem 6. Lebensmonat wird empfohlen Beikost in die Ernährung Ihres Babys einzuführen. Sie ist der nächste größere Schritt in der Entwicklung gesunder Darmbakterien eines Säuglings, denn Früchte, Gemüse und Getreide enthalten unlösliche Ballaststoffe, die zu den „komplexen Kohlenhydraten“ zählen. Mehr zum Thema Beikost finden Sie hier.