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Die Verdauung Ihres Babys

Jedes Kind ist einzigartig. Das gilt auch für den Windelinhalt, um den sich viele Gespräche unter Müttern drehen. Sie werden sich in den nächsten Monaten zu einer wahren Stuhlexpertin entwickeln und so die Verdauung Ihres Babys immer besser kennenlernen. Sie werden beobachten können, dass sich der Stuhl mit der Zeit ändert. Damit Sie etwaige Warnzeichen richtig deuten können, haben wir in diesem Kapitel einiges Wissenswertes zum Thema Verdauung zusammengestellt. Sie können sich jederzeit auch persönlich an uns wenden, wenn Sie etwas beunruhigt.

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Kindspech

Während der Schwangerschaft hat Ihr Baby schlückchenweise Fruchtwasser getrunken. Über die Monate hinweg hat sich dadurch in Babys Bäuchlein etwas Darminhalt angesammelt. Diesen wird es in den ersten Tagen nach der Geburt in Form des so genannten Mekoniums ausscheiden. Das ist der erste Hinweis darauf, dass der Darm Ihres Babys normal arbeitet. Die klebrige, grünlich-schwarze Masse, die noch kaum Darmbakterien enthält, wird im Volksmund auch „Kindspech“ genannt und lässt sich nur schwer abwischen. Ist das gesamte Mekonium ausgeschieden, wird der Stuhl weicher und heller.

Stillbabys erkennt man an der Windel

So lange Sie stillen, ist der Stuhl Ihres Babys sehr weich, oft flüssig, hellgelb und riecht weniger streng als der Stuhl von Fläschchenbabys. Grund dafür sind die in der Muttermilch enthaltenen besonderen Kohlenhydrate, so genannte Prebiotika. Diese Prebiotika unterstützen den Aufbau der Darmflora. Optisch erinnert der Stuhl von Stillbabys am ehesten an Senf. Da Ihr Baby Ihre Muttermilch bis auf den letzten Nährstoff verwertet, braucht es Sie nicht zu beunruhigen, wenn es selten Stuhlgang hat. Generell sind bei gestillten Babys Stuhlfrequenzen zwischen 10 x täglich und einmal alle 10 Tage normal.

 

Alarmzeichen richtig deuten

Kurzzeitiger Durchfall ist noch kein Grund zu großer Sorge. Manche Babys haben Durchfall, wenn sie zahnen. Dieser sollte aber innerhalb von 24 Stunden ohne Behandlung abklingen. Durchfall kann auch ein Hinweis auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit sein. Wenn Sie stillen, wird Ihnen Ihr Arzt eine spezielle Diät empfehlen. Wenn Ihr Baby das Fläschchen bekommt, ist vielleicht ein Wechsel der Säuglingsnahrung nötig.

Suchen Sie bei den folgenden Alarmzeichen umgehend Ihren Kinderarzt auf:

  • Länger als 24 Stunden anhaltender Durchfall
  • Der Stuhl Ihres Babys ist hart oder sehr trocken.
  • Der Windelinhalt ist weiß (Schleim) oder rot (Blut).

Von Durchfall spricht man, wenn Ihr Baby mehr als 3 x innerhalb von 24 Stunden sehr weichen bis flüssigen Stuhl hat, dessen Menge, Farbe oder Geruch anders ist als sonst. Muttermilchstuhl kann ebenfalls mehrmals täglich (bis zu zehnmal) auftreten und sehr weich sein. Das ist aber völlig normal.

 

Stillhinweis

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Die Experten unseres Eltern-Services beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.