0009_MILUPA_TAG5__10884_5-1400x572.jpg

Weinen, schreien, brüllen – Warum fühlt mein Baby sich nicht wohl?

Warum schreit mein Baby?

Ihr Baby ist gerade erst zur Welt gekommen. Viele Eltern sind in der ersten Zeit überfordert und besorgt, weil sie ein „normales“ Schreien nicht von einem schmerzgeplagten Schreien unterscheiden können. Die meisten Familien haben eines gemeinsam: Geht es ihrem Baby nicht gut, wirkt sich dies auf die gesamte Familie und das Wohlbefinden aller aus. Hier erfahren Sie, was die Gründe für Babys Schreien sein könnten und erhalten Tipps zur ersten Hilfe.

Ihr Milupa Eltern + Baby Service

  1. Home »
  2. Baby »
  3. Wohlbefinden »
  4. Warum schreit mein Baby?

Die Symptome einer 3-Monats-Kolik

Untröstliches Schreien und starke Reizbarkeit an über 3 Stunden pro Tag, an mehr als 3 Tagen die Woche und über mindestens 1 Woche lang: Das gilt für viele Kinderärzte als Indiz dafür, dass ein Kind unter einer 3-Monats-Kolik leidet. Manchmal gluckst es im Bauch, manche Babys bekommen einen hochroten Kopf beim Schreien, sie schwitzen und ziehen ihre Beinchen an. Oft tritt all das am Abend oder späten Nachmittag auf und kann im Alter von 6 Wochen am schlimmsten sein. Doch kein Grund zur Sorge: Im Alter von 3 bis 4 Monaten verschwinden die Koliken normalerweise wieder.

Koliken betreffen viele Babys

Ungefähr 20 Prozent aller Babys unter 3 Monaten leiden unter Koliken, doch welche genauen Auslöser dahinter stecken, ist bislang ungeklärt. Die Erfahrungsberichte der Eltern sind sehr unterschiedlich und lassen daher auch eine große Anzahl an möglichen Gründen zu. Allerdings ist aufgefallen, dass Koliken oft mit Schwierigkeiten beim Füttern zusammenhängen.

Was verursacht die Bauchschmerzen bei einer Kolik?

Einer der Hauptgründe für Koliken ist vermutlich, dass das Verdauungssystem aufgenommene Nahrung nicht optimal verwerten kann, da es noch nicht vollständig entwickelt ist. Verschiedene Bestandteile gelangen deshalb unverdaut in den Dickdarm und verursachen dort unangenehme Blähungen und zum Teil sogar Krämpfe.

Was hilft bei 3-Monats-Koliken?

Das eigene Baby jeden Tag stundenlang schreien zu hören, kann ganz schön anstrengend und Besorgnis erregend sein. Hier haben wir für Sie einige praktische Tipps gesammelt, wie Sie Ihr weinendes Baby beruhigen können und Sie es bald wieder zum Lächeln bringen:

  • Massieren Sie den Bauch Ihres Babys sanft und kreisen Sie dabei mit Ihren Händen mit langsamen und großen Bewegungen im Uhrzeigersinn.
  • Lassen Sie Ihr Baby während der Mahlzeit mehrmals ein “Bäuerchen” machen.
  • Bewegen Sie die Beine Ihres Babys mit Strecken und Anziehen, lassen Sie die Oberschenkel langsam kreisen.
  • Geben Sie Ihrem Baby mehr zu trinken. Wenn Sie stillen, legen Sie es öfter nur kurz an, damit es die wässrige Vormilch bekommt. Wenn Sie ein Fläschchen geben, halten Sie sich bei der Zubereitung des Fläschchens genau an die Angaben auf der Packung. Zuviel Pulver macht die Mahlzeit zu konzentriert und könnte zu Flüssigkeitsmangel führen.
  • Legen Sie Ihr Baby ins Tragetuch oder den Kinderwagen und gehen Sie spazieren. Die schaukelnde Bewegung beruhigt manche Babys und Sie beide können einmal „Durchatmen“.
  • Tragen Sie Ihr Baby im Fliegergriff und klopfen Sie ihm mit der anderen Hand sanft auf den Po.
  • Ein warmes Bad kann Babys Bäuchlein ebenfalls entspannen.
  • Wenden Sie den bewährten „Mama-Trick“ an: Ihre Stimme (auch zum Beispiel Sch-Laute) und Ihre Gegenwart beruhigen das Baby und geben ihm ein Gefühl der Geborgenheit.

Es gibt noch eine andere mögliche Ursache für Bauchschmerzen: Vielleicht schluckt Ihr Baby beim Trinken zu viel Luft und macht kein „Bäuerchen“. Deshalb füllt sich das Bäuchlein mit Luft und dehnt sich – auch das ist schmerzhaft.

Ein weiterer Grund für die Bauchschmerzen bei Ihrem Kind könnte harter und knolliger Stuhl und die damit verbundenen Schwierigkeiten beim Ausscheiden sein. Haben Sie vielleicht die Ernährung Ihres Kindes umgestellt? Hat es viel geschwitzt oder wenig getrunken? Übrigens: Babys, die gestillt werden, haben sehr selten Verstopfungen, denn Muttermilch ist sehr gut verdaulich und wirkt sich positiv auf die Darmflora aus.

Sprechen Sie mit Ihrer Hebamme, Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn Sie sich Sorgen um das Wohlbefinden Ihres Babys machen.​