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Ganz schön anstrengend!

Wenn es in Babys Bäuchlein drückt

Wie oft ein Baby eine volle Windel hat, hängt vom Alter ab, aber auch davon, ob ein Baby gestillt wird oder das Fläschchen bekommt. Dabei ist es völlig normal, dass manche Kinder mehrmals pro Tag ihr Bäuchlein entleeren, andere jedoch tagelang gar nicht. Die Verdauung ist also von Baby zu Baby verschieden, dennoch gibt es einige Symptome an denen Sie erkennen können, ob Ihr Kind eine Verstopfung hat. Erfahren Sie hier, welche das sind und wie Sie helfen können.

Ihr Milupa Eltern + Baby Service

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Großes Geschäft, große Anstrengung

Bei einer Verstopfung ist der Stuhl sehr knollig, trocken und hart und kann daher beim großen Geschäft Schmerzen oder Krämpfe verursachen. Manchmal kann es sogar sein, dass der Stuhlgang ganz ausbleibt oder ein wenig Blut im Stuhl zu sehen ist. Dennoch ist Verstopfung ein weit verbreitetes Phänomen, denn bis zu 30% aller Babys sind davon betroffen.

Wie entstehen Verstopfungen?

Und so entsteht eine Verstopfung: Je langsamer sich der Stuhl durch den Darm bewegt, desto mehr Wasser resorbiert der Körper. Dadurch werden die Speisereste hart, dicht und sammeln sich. Diesen Stuhl auszuscheiden, tut weh und kostet Ihrem Baby viel Kraft.

So können Sie Verstopfungen bei Babys lindern

Verstopfungen sind unangenehm aber noch lang kein Grund zur Sorge. Außerdem gibt es einige sanfte Wege, die die Beschwerden bei Ihrem Kind lindern. Hier ein paar Tipps:

  • Versorgen Sie Ihr Baby mit ausreichend Flüssigkeit, am besten Wasser. Flüssigkeit unterstützt die Verdauung, hält den Stuhl feucht und erleichtert so die Ausscheidung. Wenn Sie bereits mit der Beikost angefangen haben, versuchen Sie es doch mal mit Apfel-, Birnen- oder Pflaumensaft. Allerdings ist nicht zu vergessen, dass diese Säfte einen beträchtlichen Süßgeschmack aufweisen!
  • Achten Sie auf eine altersgerechte Zufuhr von löslichen und unlöslichen Ballaststoffen. Beide erhöhen das Stuhlvolumen und machen den Stuhl weich. Sie sind in Vollkornprodukten, Obst, Gemüse wie Blumenkohl und Karotten und Hülsenfrüchten enthalten.
  • Wenn Sie nicht stillen, lassen Sie sich bei der Wahl der richtigen Milchnahrung von Ihrem Kinderarzt/Kinderärztin beraten. Beachten Sie bei der Zubereitung das richtige Dosierungsverhältnis der Milchfertignahrung. Eine Überdosierung kann auch zu Verstopfung führen

 

Könnte es nicht auch etwas Ernstes sein?

Verstopfungen sind meistens harmlos und verschwinden im Laufe der Zeit. In einigen Fällen können Sie aber auch ein Zeichen für eine Erkrankung des Verdauungssystems sein. Achten Sie daher auch auf diese Symptome:

  • Erbrechen
  • Reizbarkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Fieber

 

Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem Kinderarzt/Kinderärztin darüber.

 

Sie haben Fragen oder möchten sich mit erfahrenen Müttern zu diesem Thema austauschen? Dann kontaktieren Sie gerne den Milupa Eltern & Baby Service!​