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Besser essen für zwei

Ihr Körper verändert sich mit jedem Tag der Schwangerschaft. Sicher haben Sie auch schon überlegt, wie und was Sie die nächsten 9 Monate essen werden. Das sprichwörtliche “Essen für zwei” ist zwar immer noch richtig, bezieht sich aber weniger auf die Menge als vielmehr auf die Qualität des Essens. Der Mehrbedarf an Energie wird häufig überschätzt und so lautet das Motto während der spannendsten 40 Wochen: „Besser doppelt so GUT, als doppelt so VIEL essen!“ Haben Sie Fragen zum Thema Ernährung in der Schwangerschaft? Wir sind gerne für Sie da.

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Es darf ein bisschen mehr sein

In Ihrem Bauch wächst ein neues Leben heran. Damit ist klar, dass Sie in der Schwangerschaft zunehmen werden und sollen. Lag Ihr Körpergewicht davor im Sollbereich (Body-Mass-Index 20 bis 25), ist eine Gewichtszunahme von etwa 10 bis 16 kg völlig in Ordnung. Doch die ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel dafür nötigen zusätzlichen 250 kcal/Tag rechtfertigen keine doppelte Portion am Teller.
Hier einige Tipps, wie dieser Mehrbedarf genussvoll und nährstoffreich gedeckt werden kann:

  • 1 Apfel + 500 ml Buttermilch oder
  • 1 Scheibe Vollkornbrot, dünn mit Butter/Margarine bestrichen + 1 Scheibe Käse oder
  • 150 g Joghurt + 2 EL Getreideflocken + ½ Banane oder
  • 1 kleines Stück Apfelstrudel aus Strudelteig (enthält etwa nur die Hälfte der Kalorienmenge von Blätterteigstrudel)

Ab dem 3. Schwangerschaftsdrittel benötigen Sie ca. 500 kcal/Tag zusätzlich. Aus den oben genannten Beispielen dürfen Sie sich dann zwei aussuchen.

Mehr zum Thema Ernährung und Gesundheit erfahren Sie hier.

Essen, wenn der Hunger kommt

In Ihren jetzigen Umständen kann der Blutzucker manchmal tief in den Keller rutschen. Das kann dazu führen, dass Sie sich schwindlig oder matt fühlen und scheinbar unbändigen Heißhunger oder Süß-Gusto verspüren. Deuten Sie dies als Zeichen dafür, dass Ihr Körper nun öfters am Tag nach einem kleinen Energieschub verlangt. Drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten sind jetzt optimal und halten den Blutzucker im Lot. Sogar etwaige Übelkeit kann mit einer kleinen Mahlzeit gelindert werden, denn ein leerer Magen ist in dieser Zeit schnell einmal beleidigt. Hören Sie in Ihren Körper hinein: Essen Sie nicht nach der Uhr, sondern dann, wenn sich der Hunger meldet. Sie werden sehen, wie schnell sich Ihr Körper und damit auch Ihr Magen auf die Schwangerschaft einstellen.

Seien Sie wählerisch!

Vor allem bei den kleinen Snacks zwischendurch locken viele gute und weniger gute Versuchungen. Greifen Sie vorzugsweise zu Obst der Saison, Trockenfrüchten oder Nüssen. Probieren Sie neue Milchprodukte aus, die Sie noch nicht kennen, denn auch Ihr Eiweißbedarf steigt an. Wie wäre es z. B. mit Kefir, Fruchtbuttermilch oder Acidophilusmilch?

Ein kleiner Tipp:

Das hat schon vielen Schwangeren geholfen: Halten Sie Ihr Nickerchen besser nicht direkt nach dem Essen. Denn in aufrechter Position kann der Mageninhalt dort bleiben, wo er soll, und etwaigem Sodbrennen wird vorgebeugt.

Stillhinweis

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Die Experten unseres Eltern-Services beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.