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1001 Möglichkeiten für den spannendsten Tag Ihres Lebens

Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, wo und wie Sie entbinden möchten? Eine ganze Reihe von Möglichkeiten steht Ihnen hier offen: im Krankenhaus, im Geburtshaus oder zu Hause, im Wasser, im Hocken oder auf dem Gebärstuhl. Gemeinsam mit Ihrer Hebamme werden Sie den für Sie passenden Geburtsort und die für Sie ideale Geburtsstellung finden. Die Entscheidung, die Sie heute mit etwas zeitlichem Abstand zur Geburt treffen, ist übrigens nicht in Stein gemeißelt. Begleitet durch Ihre Hebamme können Sie situationsabhängig noch immer umdisponieren. Haben Sie Fragen zur Geburt? Wir beantworten gerne alle möglichen und „unmöglichen“ Fragen zu diesem Thema.

Ihr Milupa Eltern + Baby Service

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Krankenhausgeburt – sicher ist sicher

Ein Großteil aller Frauen in Österreich entscheidet sich für eine Krankenhausgeburt. Der große Vorteil liegt in der medizinischen Rundumversorgung von Mama und Baby. Vor allem im Fall von Komplikationen ist ein rasches Eingreifen möglich. Bei aller Routine, die dort herrscht, sind Ihre Hebamme, die betreuenden Schwestern, Ärztinnen und Ärzte dennoch darum bemüht, Ihnen die Geburt so angenehm wie möglich zu machen. Bitten Sie Ihren Partner oder eine nahe Bezugsperson, Sie bei der Geburt zu begleiten. Haben Sie sich für das Spital als Entbindungsort entschieden, melden Sie sich etwa in der 34. Schwangerschaftswoche für die Geburt an. Dann können Sie vorab die Formalitäten in aller Ruhe erledigen und müssen das nicht zwischen zwei Wehen tun.

Hausgeburt – vertraut und privat

Manche Frauen entscheiden sich für eine Hausgeburt. Die ihnen vertraute Umgebung sorgt für eine entspannte und beruhigende Atmosphäre, in der das „Loslassen“ leichter fällt. Eine Hausgeburt bedeutet ein sehr spezielles, intimes Geburtserlebnis und ist ausschließlich im Beisein einer Hebamme erlaubt. Falls Sie und das Baby gesund sind, wird sie Sie in dieser Entscheidung bestärken und den Schwangerschaftsverlauf genau beobachten. Ihre Hebamme wird so wenig wie möglich in das Geburtsgeschehen eingreifen. Sie und Ihr Baby alleine geben das Tempo vor. Im Fall von Komplikationen wird sie jedoch das Kommando übernehmen und den Transport in ein Krankenhaus arrangieren. Nach einer Hausgeburt kommt die Hebamme so oft zu Ihnen nach Hause, wie Sie es brauchen. Sie untersucht Sie und das neue Familienmitglied und unterstützt Sie beim Stillen, Wickeln und Baden Ihres Babys.

Planung für Ihre Hausgeburt

  • Ob Wohnzimmer, Schlafzimmer oder zukünftiges Kinderzimmer – wählen Sie einen Raum, in den Sie sich zurückziehen können und in dem Sie sich wohl fühlen. Dieses Zimmer sollte jedenfalls gut geheizt sein sowie Ihnen und der Hebamme einen gewissen Bewegungsradius ermöglichen.
  • Eine Geburt ist grundsätzlich überall möglich: auf dem Bett, einem Sofa oder Hocker, in der Badewanne oder auf dem Boden. Ihre Hebamme kümmert sich mit Betteinlagen und Abdecktüchern um den nötigen Schutz Ihrer Möbel.
  • Es gibt auch die Möglichkeit, eine „Gebärwanne“ für zu Hause zu mieten.
  • Denken Sie auch an die Tage danach. Sie werden nach der Geburt viel Ruhe brauchen und froh sein, nicht kochen zu müssen. Erledigen Sie möglichst viele Einkäufe noch rechtzeitig und kochen Sie in Ruhe vor. Sie werden um jedes eingefrorene Gericht froh sein, wenn Ihr Kleines erst mal da ist und Sie ihm Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit schenken möchten.

Wassergeburt – entspannt und natürlich

Die Geburt im warmen Nass gilt als besonders sanft und stressfrei für das Baby, weil es in das Medium hinein gleitet, in dem es sich während der vorangegangenen 40 Wochen aufgehalten hat. Die Erfahrung zeigt, dass bei Wassergeburten auch weniger Schmerzmitteleinsatz notwendig ist. Wird das Baby aus dem Wasser an die Luft gehoben, setzt die Atmung ein. Eine Wassergeburt ist übrigens nicht nur zu Hause möglich. Auch die meisten Krankenhäuser verfügen über Geburtswannen, in die Sie sich während der Wehen zurückziehen können.

Stillhinweis

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Die Experten unseres Eltern-Services beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.