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Wenn das Baby über die Zeit ist – Geburtseinleitung

Ihr Körper wird sehr wahrscheinlich etwa in der 40. Schwangerschaftswoche die Geburt von alleine einleiten. Manche Babys halten sich jedoch nicht so genau an den Geburtstermin und möchten die Zeit in Mamas Bauch noch länger genießen. Bevor Ihr Baby für eine natürliche Geburt zu groß wird, kann unter Umständen die künstliche Einleitung der Geburt notwendig werden. Was da genau passiert, darüber soll Sie dieser Abschnitt informieren. Begeben Sie sich in die erfahrenen Hände Ihrer Hebamme, wenn Ihr Baby „Verspätung“ hat. Sie wird wissen, was zu tun ist.

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Gründe, warum die Geburt eingeleitet werden muss

Im Sinne der sanften Medizin geht die moderne Geburtshilfe immer mehr dazu über, dem weiblichen Körper so viel Zeit wie möglich zu lassen. Dennoch gibt es einige Gründe, die das Einleiten einer Geburt erforderlich machen:

  • Ihre Fruchtblase ist geplatzt, aber die Wehen haben noch nicht eingesetzt.
  • Sie haben den errechneten Geburtstermin xy Tage überschritten.

Was passiert bei einer Geburtseinleitung?

Die Geburtseinleitung ist nicht während einer Hausgeburt möglich, sondern nur im Krankenhaus. Medizinisch sind Sie dort in den besten Händen. Ärztinnen, Ärzte und Hebammen können eine Geburt auf vielerlei Arten einleiten:

Oxytocin:

Diese Form der Geburtseinleitung ist die gebräuchlichste. Oxytocin spielt bei Schwangerschaft und Geburt eine Schlüsselrolle. Der Körper schüttet dieses wehenauslösende Hormon natürlicherweise am Ende der Schwangerschaft aus. Manchmal muss der Natur nachgeholfen werden, dann wird Oxytocin als Infusion verabreicht.

Muttermund-Stimulation:

Diese Methode unterscheidet sich kaum von einer gynäkologischen Untersuchung. Ihre Hebamme streicht mit dem Finger über den Muttermund, um ihn leicht zu dehnen und so innerhalb von 24 bis 48 Stunden die Wehen in Gang zu setzen. Für diese Form der Geburtseinleitung gibt es keine Gelinggarantie. Machen Sie sich also keine Sorgen, wenn der Erfolg ausbleibt.

Blasenöffnung:

Dabei handelt es sich um eine veraltete Methode, die früher auch Blasensprengung genannt wurde. Um die Wehen in Gang zu bringen, wird die Fruchtblase durchbohrt oder angeritzt. Das Fruchtwasser tritt aus, was die Wehentätigkeit auslöst. Auch bei dieser Methode ist der Erfolg nicht garantiert.

Prostaglandin:

Dieses Hormon wirkt direkt auf den Muttermund, es regt dessen Öffnen an und löst so die Wehentätigkeit aus. Es kann in Gel- oder Zäpfchenform direkt am Muttermund platziert werden.

Stillhinweis

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Die Experten unseres Eltern-Services beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.