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(K)eine Routine für Ihr Neugeborenes

In den ersten Wochen sind Essen und Schlafen die beiden wichtigsten Dinge im Leben Ihres Neugeborenen. Dabei bestimmt dieses kleine Wesen die Regeln, indem es trinkt und schläft, wann immer es will. Sie werden sich wesentlich rascher daran gewöhnen, dass ein Baby bei Ihnen eingezogen ist, wenn Sie einen möglichst geregelten Tagesablauf einhalten. Genauso erleichtert es Ihrem Baby, sich im neuen Umfeld außerhalb des Mutterleibes einzuleben. Wann immer Sie dazu einen Rat einer erfahrenen Mutter oder ein offenes Ohr brauchen – wir sind für Sie da!

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8 bis 12 Milchsnacks täglich

In den ersten Lebenstagen wird das Stillen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Immerhin hat Ihr Liebling anfangs alle 2 bis 3 Stunden Hunger. Jedes Mal trinkt es nur jene Mini-Menge, die in seinen Mini-Magen passt. Lassen Sie Ihr Baby in Sachen Füttern den Ton angeben. Sie werden staunen, wie rasch Sie sich als Team einspielen werden. So in etwa wird sich Ihre Stillbeziehung entwickeln:

  • Tag 1 – Instinktiv weiß Ihr Kleines unmittelbar nach der Geburt, was es zu tun hat, um an den wertvollen Lebenssaft zu kommen. Danach verliert es vorübergehend das Interesse am Trinken. Um den Milcheinschuss zu fördern, ist es jedoch wichtig, Ihr Baby mehrmals tagsüber – etwa alle 1,5 Stunden – anzulegen und an der Brust saugen zu lassen.
  • Tag 2 – Noch klappt es vermutlich nicht so ganz. Lassen Sie sich von Ihrer Hebamme oder Stillberaterin in die Geheimnisse des erfolgreichen Stillens einführen. Seien Sie nicht verunsichert, wenn Ihr Baby nach dem Stillen noch hungrig ist. Der richtige Milcheinschuss erfolgt erst an Tag 3 oder 4 und deshalb sprudelt die Muttermilchquelle noch nicht so richtig.
  • Tage 3-4 – Ihr Milcheinschuss hat bestimmt schon eingesetzt: Ihr Baby scheint nach dem Stillen zufriedener zu sein, der Windelinhalt hat sich verändert und Ihre Brüste sind prall und schwer.
  • Tage 5-28 – Noch immer gilt die Faustregel: 8 bis 12 Mahlzeiten in 24 Stunden.

Neugeborene haben Ihre eigene (Un-)Regelmäßigkeit. Die Intervalle zwischen den Stillmahlzeiten sind mal kürzer, mal länger. Je älter Ihr Baby wird, desto größer werden die Abstände. Notieren Sie die Stillmahlzeiten in einer Tabelle, um so noch besser auf die Bedürfnisse Ihres Babys eingehen und Ihren Tagesablauf besser planen zu können. Wenn Sie Ihr Baby aus persönlichen oder medizinischen Gründen nicht stillen, erfahren Sie hier, welche Fläschchenanzahl und Trinkmenge optimal sind.

Schlaf, Kindlein, schlaf

Babys brauchen mehr als doppelt so viel Schlaf wie Erwachsene und verschlafen in den ersten Lebenswochen durchschnittlich 18 Stunden pro Tag. Längere Durchschlafphasen gibt es noch nicht, denn der Hunger vertreibt etwa alle 2 bis 4 Stunden das Sandmännchen. Ab dem Alter von 3 Monaten wird Ihr Baby tagsüber immer seltener schlafen, dafür nachts wie ein Murmeltier. Dieser ständige Wechsel zwischen Schlaf- und Wachphase kann anstrengend sein. Hier ein paar Tipps für einen entspannten Umgang mit Babys Schlafbedürfnis:

  • Wecken Sie Ihr Baby nicht, weil Essenszeit ist. Ausnahme: Sie stillen und das Intervall ist so groß, dass Ihre Brüste zu schmerzen beginnen. Oder wenn Ihre Kinderärztin/Ihr Kinderarzt es empfiehlt, weil Ihr Baby eher zart ist.
  • Reagieren Sie umgehend auf die Anzeichen von Müdigkeit bei Ihrem Baby. Wenn es übermüdet ist, findet es schwieriger in den Schlaf.
  • Um das Beste aus diesen kostbaren Momenten zu machen: Holen auch Sie Ihren dringend benötigten Schlaf in dieser Zeit nach!
  • Ziehen Sie am Abend die Vorhänge zu und schaffen Sie eine ruhige Stimmung in Ihrem Zuhause. Fixe Einschlaf-Rituale – wie ein Bad und danach ein Gute-Nacht-Lied – können Ihrem Baby helfen, den Unterschied zwischen Tag und Nacht zu lernen.

Stillhinweis

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Die Experten unseres Eltern-Services beraten stillende Mütter gern. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.