Schwangerschaft
      Ernährung

      Den Rücken fit halten

      Was du gegen Rückenschmerzen in der Schwangerschaft unternehmen kannst

      Dein Baby wächst und gedeiht und auch dein Bauch wird mit jeder Woche immer größer! Das kann dann schon einmal auf den Rücken gehen. Schließlich trägt dein Körper jetzt jede Menge zusätzliches Gewicht mit sich herum. Aber keine Sorge! Du kannst bereits vorbeugend viel dafür tun, dass dich die Rückenschmerzen nicht zu sehr plagen. Wir zeigen dir hier, was helfen kann!

      Das Kreuz mit dem Kreuz

      Rückenschmerzen sind gerade im letzten Drittel der Schwangerschaft sehr häufig. Viele werdende Mamas haben sie aber sogar schon in den ersten drei Monaten. Das liegt daran, dass deine Bänder durch die Hormone lockerer werden und das Skelett nicht mehr so gut stützen. Durch den Druck der Gebärmutter auf die Leistengegend können auch stärkere Schmerzen auftreten – Schuld daran ist der Ischiasnerv. Du hattest vor der Schwangerschaft schon häufiger Rückenschmerzen? Dann sprich am besten mit einer Physiotherapeutin bzw. einem Physiotherapeuten dazu. Sie bzw. er kann dir erklären, wie du trotz dieser „Schwachstelle“ gut gestärkt durch die nächsten 9 Monate kommst.

      Unsere Tipps für deinen starken Rücken

      • Haltung bewahren: Versuche möglichst aufrecht zu stehen. Du kannst dir vorstellen, dass eine Schnur an deinem Scheitel befestigt ist, an der du nach oben gezogen wirst. Deine Knie sollten dabei leicht federnd gebeugt sein und dein Becken nach hinten gekippt – dann fällst du nicht ins Hohlkreuz.
      • Sitzen statt Lümmeln: Auch beim Sitzen ist eine gute Haltung wichtig – versuche deshalb, den Rücken gerade zu lassen. Deine Wirbelsäule kannst du, wann immer es geht, mit einem Polster stützen. Oder du legst dir ein Kissen unter dein Steißbein, das tut ebenfalls gut.
      • Schlafen mit Kniepolster: Versuche auf der Seite zu schlafen, auch wenn du normalerweise auf dem Rücken oder Bauch schläfst und das erst einmal ungewohnt ist. Ein Kissen zwischen den Knien bringen dein Becken und deine Wirbelsäule in eine ideale Position. Dein Rücken wird es dir danken! Mit einem Polster oder einer Nackenrolle schützt du dann noch deine empfindliche Halswirbelsäule.
      • Weg mit den Stöckelschuhen: Bequeme, flache Schuhe sind jetzt ein absolutes Muss.
      • Bleibe in Bewegung: Mit Schwimmen, Yoga, Schwangerschaftsgymnastik, Ergometer oder Crosstrainer haltest du deinen Körper auf ganz sanfte Weise fit. Gezielte Rückenübungen beugen außerdem Rückenschmerzen vor.
      • Heben und Tragen am besten vertagen: Leichter gesagt, als getan! Denn ein Geschwisterchen wird wahrscheinlich nicht verstehen, warum es plötzlich nicht mehr getragen wird. Schweres Heben solltest du trotzdem vermeiden. Damit sich dein größeres Kind nicht vernachlässigt fühlt, kannst du das Lesen oder Spielen einfach auf den Teppich verlegen. Lässt sich das Heben nicht vermeiden, dann achte darauf, dass du mit geradem Rücken in die Knie gehst. Die Last hebst du dann mit der Kraft der Oberschenkel, nicht mit der des Rückens!

      Was tun bei akuten Rückenschmerzen?

      Dein Rücken zwickt und zwackt? Dann können dir ein warmes Bad, eine Bestrahlung mit der Infrarotlampe oder eine Wärmflasche helfen. Oder du gönnst dir eine behutsame Massage von einem ausgebildeten Heilmasseur. Sie lockert die schmerzenden und verkrampften Muskeln und fördert die Durchblutung. Die Massage wird natürlich in Seitenlage oder im Sitzen erfolgen – am besten setzt du dich dazu verkehrt herum auf einen Stuhl und stützt den Kopf auf der Lehne ab.

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