Baby
      Baby wird mit Fläschchen gefüttert
      Fläschen

      Fläschchen-zubereitung – (fast) ein Kinderspiel

      Baby wird mit Fläschchen gefüttert

      So klappt’s auch mit dem Fläschchen

      Optimale Menge, perfekte Temperatur – das Stillen bietet dir viele Vorteile. Schließlich steht deine Muttermilch im 24h-Service immer zur Verfügung. Die richtige Zubereitung eines Fläschchens bedeutet für dich am Anfang erstmal einen Mehraufwand. Mit ein wenig Übung und unseren praktischen Tipps, wirst du aber schon bald den Dreh raushaben. Versprochen!

      Baby kriegt Fläschchen

      Fläschchenzubereitung Schritt für Schritt

      Wie du ein Milupa Milumil Fläschchen richtig zubereitest erfährst du hier. Bei Verwendung einer anderen Marke solltest du dich an die Zubereitungshinweise auf der Verpackung halten.

      • Hygiene ist das A und O! Wasche dir vor der Fläschchenzubereitung deshalb immer die Hände. Das gilt sowohl für die Zubereitung von Milch mit Milchpulver als auch für andere Getränke wie z.B. Tees, die mit dem Fläschchen gefüttert werden. Nach jeder Verwendung müssen Fläschchen und Sauger gründlich gereinigt werden. Eine Sterilisation ist nicht notwendig, es sei denn, du nutzt Latexsauger.
      • Koche das Leitungswasser immer ab und lasse es danach im kalten Wasserbad auf etwa 40°C abkühlen. Das kann einige Minuten dauern. Beim Abfüllen des abgekochten Wassers sollte es nicht mehr dampfen. Wenn du die Flasche gut in der Hand halten kannst, ohne dich zu verbrennen, wird die Temperatur wahrscheinlich passen. Unser Tipp für die richtige Temperatur: Auf Nummer Sicher kannst du auch mit einem Thermometer zur Temperaturkontrolle gehen – die gibt es ganz einfach im Fachhandel zu kaufen. Wie viel Wasser du benötigst, kannst du der Dosierungstabelle auf deiner Milupa Milumil Packung entnehmen.
      • Bei unbestimmter Trinkwasserqualität (z. B. bei Hausbrunnen) solltest du spezielle Mineralwasser zum Anrühren des Fläschchens verwenden – du erkennst sie an dem Hinweis „zur Zubereitung von Babynahrung geeignet“.
      • Nach dem Abkochen füllst du 2/3 des 40°C warmen Wassers in das gereinigte Fläschchen.
      • Den Messlöffel aus der Packung füllst du jetzt locker mit Pulver. Danach streifst du das überschüssige Milchpulver an der Vorrichtung ab. Achte darauf, dass das Pulver nicht in den Löffel gepresst ist oder du gehäufte Messlöffel verwendest. Zum richtigen Abmessen solltest du sicherheitshalber auch immer den Messlöffel nehmen, der in der Packung beiliegt.
      • Dann füllst du das Pulver direkt in das Fläschchen mit Wasser.
      • Danach das Fläschchen verschließen und gut schütteln – etwa 10 Sekunden lang. Du kannst auch vor dem Schütteln erstmal durch kreisförmige Bewegungen einen „Strudel“ erzeugen. Wichtig ist, dass sich das Milchpulver ganz auflöst.
      • Fülle jetzt das restliche Wasser (1/3) in das Fläschchen und schüttle es nochmal. Dann die Flasche öffnen und den Sauger darauf befestigen.
      • Die richtige und optimale Trinktemperatur des Fläschchens beträgt 37°C – deshalb musst du das Fläschchen nach der Zubereitung noch etwas abkühlen lassen. Mit der Handrücken-Probe kannst du dann ganz einfach überprüfen, ob die Trinktemperatur stimmt. Dazu gibst du einige Tropfen aus dem Fläschchen auf dein Handgelenk. Fühlt sich die Temperatur angenehm an – ist die Milch also nicht zu kühl und nicht zu warm – dann kannst du jetzt dein Baby füttern.

      Fläschchen to go

      Für eine Fläschchenzubereitung im (Halb-)Schlaf kannst du das Milchpulver in der benötigten Menge auch schon in kleine Dosen oder Säckchen vorportionieren. Dann einfach nur noch abgekochtes Wasser in einer, nur für diesen Zweck verwendeten, Thermoskanne bereithalten – fertig! Super praktisch für nachts oder wenn du mit Baby unterwegs bist.

      Baby hält Flasche

      Fast genauso wichtig wie die richtige Zubereitung ist die optimale Menge, denn um groß und stark zu werden braucht dein Kleines jede Menge Nährstoffe.

      Die richtige Menge an Babynahrung zu bestimmen ist meist gar nicht so einfach. Denn sie variiert mit Alter, Gewicht und Appetit deines Babys. Manche Kinder haben auch, genauso wie wir, manchmal mehr und manchmal weniger Lust auf Essen. Das ist ganz normal! Falls dein Baby mal keinen Appetit haben sollte, musst du es nicht zum Trinken zwingen. Ein kleiner Nimmersatt braucht hingegen nicht bei jedem Weinen automatisch ein Fläschchen. Achte einfach auf dein Baby – schon bald wirst du seine Signale richtig deuten können. Wichtig ist nur, dass du dich bei der Fläschchenzubereitung genau an die Packungsanweisung deiner Milchnahrung hältst.

       

      DER MILCHBEDARF IST SO INDIVIDUELL WIE DEIN BABY!

      Im Durchschnitt wiegen Babys bei der Geburt zwischen 2,5 und 4,5 Kilogramm. So individuell wie sein Geburtsgewicht, ist auch der Energie- bzw. Nährstoffbedarf deines Babys. Wenn du stillst, bestimmt dein Baby die Milchmenge. Du kannst es nach Bedarf füttern, das heißt, wann immer es nach der Brust verlangt, kannst du es anlegen. Bekommt dein Baby das Fläschchen, bietet dir die Packung deiner Milchnahrung Orientierung. Beachte die darauf angegebenen Trinkmengen und die Anzahl der Flaschenmahlzeiten. Das sind natürlich nur Richtwerte. Den Babys haben ihr ganz eigenes Tempo und können je nach Alter und besonders bei Entwicklungsschüben auch deutlich mehr, weniger oder seltener trinken als angegeben.

      WELCHE MILCHMENGE BRAUCHT MEIN BABY?

      Grundsätzlich darf ein Baby von Muttermilch und Anfangsnahrung trinken, soviel es möchte. Die Trinkmenge beträgt in etwa 1/6 des Körpergewichts. Wenn dein Baby also 4 kg wiegt, dann würde es insgesamt ca. 660 ml verteilt auf 6-8 Fläschchen trinken. Ab 6 kg Körpergewicht trinken manche Babys bis zu 1000 ml.

      WIE VIELE MAHLZEITEN SIND IDEAL?

      Genauso wie beim Stillen gibt es bei der Fläschchenfütterung keinen festen Zeitplan. Bis zum Alter von drei Monaten solltest du dein Baby also immer dann füttern, wenn es dir deutliche Hungersignale sendet. In den ersten Wochen kann dein Baby eventuell alle zwei bis drei Stunden nach dem Fläschchen verlangen – das macht dann acht bis zwölf Mal innerhalb von 24 Stunden. Wahrscheinlich werden die verteilten Mengen mit 30 bis 60 ml pro Mahlzeit aber nur sehr klein sein. Je größer dein Baby wird, desto länger werden auch die Zeitabstände zwischen den Mahlzeiten. Häufig pendelt sich der Trinkrhythmus deines Babys auf sechs bis acht Mahlzeiten pro Tag ein. Und auch die Mengen, die es pro Fläschchen zu sich nimmt, steigen: Mit zwei Monaten schafft es bei einer Mahlzeit 80 – 120 ml, mit vier Monaten dann 100 – 150 ml und mit einem halben Jahr 120 – 180 ml. Aber auch das sind wieder nur grobe Richtwerte. Denn wie bei uns Erwachsenen auch, gibt es Babys, die einfach einen größeren Appetit haben, und andere, denen Essen und Trinken schlichtweg nicht so wichtig sind.

      WOHER WEISS ICH, DASS MEIN BABY GENUG BEKOMMT?

      Wenn du dein Baby mit dem Fläschchen ernährst, solltest du – gerade in den ersten Wochen und Monaten – regelmäßig dein Baby wiegen lassen. Das ist zum Beispiel bei der Mütterberatung oder im Eltern-Kind-Zentrum möglich. Durch die laufende Gewichtskontrolle kannst du so sichergehen, dass alles in Ordnung ist und dein Baby genug bekommt. Wenn du bei deinem Baby circa 6-mal pro Tag die nassen Windeln wechselst und es insgesamt munter und zufrieden ist, ist auch das ein Hinweis, dass wahrscheinlich alles im grünen Bereich ist. Du bist dir unsicher? Dann sprich einfach mal mit deiner Hebamme, deiner Ärztin oder deinem Arzt darüber oder du fragst unsere erfahrenen Mamas von unserem Milupa Eltern & Baby Service.

      Baby hält Flasche

       

       

      Du hast Fragen? Wir haben die Antworten!

      Rund um die Fläschchenzubereitung gibt es Fragen über Fragen. Damit du künftig ein absoluter Fläschchen-Pro wirst, beantwortet unsere Elternservice Expertin Irmi Demitsch die häufigsten Fragen rund ums Fläschchen.

      Dr. Irmi Demitsch: Halte dich immer an die Dosierungsempfehlung der Gebrauchsanweisung, um die Gesundheit deines Lieblings nicht zu gefährden. Als erstes füllst du temperiertes Wasser ins Fläschchen. Laut unserer Erfahrung löst sich das Milchpulver bei 40°C am besten. Es ist jedoch okay, wenn du etwas wärmeres oder etwas kühleres Wasser nimmst. Hier geht es in erster Linie darum, dass sich das Pulver gut löst. Ganz wichtig: verwende niemals zu heißes oder gar kochend heißes Wasser! Wer ganz sicher gehen will, kann auch ein Thermometer zur Temperaturkontrolle kaufen, z.B. in einem Teeladen nach einem Teethermometer fragen. Aber auch im Babyfachhandel sind Temperaturkontrollen erhältlich.

      Das Milchpulver kannst du dann ganz einfach mit dem der Packung beigefügten Messlöffel abmessen und anschließend hinzufügen. Verschließe dann das Fläschchen und schüttle es langsam auf und ab. Versuche darauf zu achten, dass keine Bläschen entstehen. Falls doch, stelle das Fläschchen einfach für einen kurzen Moment auf die Seite. Wichtig ist, bereite jede Mahlzeit frisch zu und füttere dein Kleines am besten direkt damit.

      Nein, das ist leider nicht zu empfehlen. Ein Milchfläschchen sollte nie über einen Zeitraum von maximal einer Stunde verwendet werden. Sonst besteht die Gefahr, dass Bakterien sich vermehren, die für dein Baby gefährlich sein können. Aus diesem Grund solltest du nie mehrere Schoppen mit Milch vorbereiten.

      Für das Abkochen des Wassers eignet sich der Herd besser als ein handelsüblicher Wasserkocher, da sich die meisten Modelle automatisch nach erreichen der Temperatur abschalten. Weil das Wasser aber mindestens zwei Minuten sprudelnd gekocht werden soll, ist die Verwendung eines Wasserkochers fürs Abkochen des Wassers nicht unbedingt zu empfehlen.

       

       

      Darf ich, falls ich doch einen Wasserkocher nutzen muss, eine größere Menge an Wasser im Wasserkocher lassen, mehrmals aufkochen und immer wieder etwas davon entnehmen?

      Nein, Restwasser aus dem Wasserkocher immer wegschütten bzw. nur soviel erhitzen wie benötigt. Denn es können unerwünschte Substanzen aus dem Material des Wasserkochers ins Wasser übergehen, wenn Wasser längere Zeit im Wasserkocher verbleibt – z.B. Bisphenol A aus Kunststoffkochern oder Nickel aus Edelstahlkochern. Gut zu wissen!

      Tipp: Du kannst das Wasser für die nächsten zwei oder drei Mahlzeiten schon vorbereiten. Nimm kaltes, frisches Wasser aus der Leitung und koche es auf. Anschließend füllst du es in eine Thermoskanne, die nur für diesen Zweck verwendet wird. Wenn du dann ein Fläschchen machst, einfach das Wasser aus der Thermoskanne entnehmen, damit das Fläschchen zubereiten und deinem kleinen Entdecker füttern.

      Generell ist zu sagen, dass sich der Herd besser eignet als ein handelsüblicher Wasserkocher.

       

      Klingt erstmal seltsam, ist aber wahr: Leitungswasser. Es ist eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel. Leitungswasser kannst du in in Deutschland in der Regel ohne Bedenken verwenden. Wichtig ist nur, das Wasser zuvor immer abzukochen, da es bei Verschmutzungen in Bleileitungen und Hähnen dennoch zur Vermehrung von Bakterien und Keimen kommen kann. Und da die Gesundheit deines kleinen Abenteurers das Allerwichtigste ist, solltest du  das Leitungswasser also mindestens zwei Minuten sprudelnd aufkochen. Wenn du kein geeignetes Leitungswasser hast – zum Beispiel im Urlaub – kannst du ganz einfach auf Flaschenwasser aus dem Supermarkt zurückgreifen. Achte jedoch darauf, dass am Etikett der Hinweis „für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet“ steht. Auch hier gilt: Bitte für deinen kleinen Entdecker abkochen, da auch stilles Mineralwasser aus der Flasche nicht zwangsläufig steril ist.

      Wenn du möchtest, kannst du natürlich auch Babywasser kaufen. Aber bitte verwende nur das Wasser mit der Aufschrift „für Babynahrung geeignet“. Die normalen Mineralwasser können eine zu hohe Menge an Mineralstoffen enthalten und die Nieren deines Kleinen unnötig belasten würden. Halte dich am besten an die Angaben der Hersteller – etwa, ob du das Babywasser noch abkochen musst oder eben nicht. Dann kann überhaupt nichts schiefgehen. Und dein Baby kann sein Fläschchen rundum genießen.

       

       

       

      Es gibt eine einzige Ausnahme: Mittlerweile gibt es im Handel nämlich ein spezielles Babywasser, das frei von jeglichen Keimen und Bakterien ist und somit als Alternative auch ohne Abkochen verwendet werden kann. Perfekt für kleine Bäuchlein. Dennoch solltest du es nach dem Öffnen nur im Kühlschrank aufbewahren und möglichst schnell (innerhalb 24 Stunden) verbrauchen.

      Falls dein Kleines nicht die auf der Verpackung angegebene Menge auf einmal trinken kann, kannst du ohne Bedenken weniger zubereiten. Jedes Herz schlägt im eigenen Tempo und hat auch sein eigenes Tempo beim Essen. Die einfachste Lösung ist, wenn du die Hälfte oder ein Drittel der Menge nach Packungsanleitung zubereitest und es deinem kleinen Entdecker gibst.

       

      Natürlich gibt es Richtwerte, wie viel Trinkmenge, in welchem Entwicklungsstadium gut ist. Doch auch hier gilt, alles im eigenen Tempo. Denn so individuell wie das Baby und sein Körpergewicht, ist auch der Bedarf an Energie und Nährstoffen. Ein Richtwert der Trinkmenge kann durch die sogenannte "1/6 Formel" errechnet werden.

      In der ersten Lebenswoche folgst du einfach den Bedürfnissen deines Babys, da sein Magen noch sehr klein ist und aus diesem Grund nur wenig Nahrung aufnehmen kann. Ab der zweiten Woche bis zum vierten Monat kann anhand des individuellen Körpergewichts deines Babys ein Richtwert zur Orientierung berechnet werden. Ein Sechstel des Körpergewichts ergibt dann in etwa die Trinkmenge in ml.

      Ein Beispiel: Wiegt dein Kleines 4000 g, so läge die tägliche Trinkmenge bei 667 ml. Die Anzahl der Mahlzeiten kann je nach Bedarf deines Babys variieren. Üblich sind fünf bis zwölf Mahlzeiten am Tag. Ab dem fünften Monat werden die Fläschchen-Mahlzeiten für deinen Schatz durch die Beikostmahlzeiten Schritt für Schritt ersetzt.

       

       

       

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