Baby
      Stillen

      Häufige Schwierigkeiten beim Stillen

      Häufige Schwierigkeiten beim Stillen

      Die natürlichste Sache der Welt ist nicht immer die einfachste. So schön und wertvoll das Stillen für Mama und Baby ist, muss es doch nach der Geburt erstmal erlernt werden. Anlaufschwierigkeiten sind ganz normal: Vielleicht produzieren deine Brüste zu viel oder zu wenig Milch, die Brustwarzen sind wund oder dein Baby verweigert die Brust oder saugt nur auf einer Seite. Halte durch! Denn dein Körper braucht einfach ein wenig Zeit, um sich an das Stillen zu gewöhnen. Deine Hebamme oder Stillberaterin stehen dir bei Schwierigkeiten gerne mit Rat und Tat zur Seite. Wenn es mit dem Stillen dann erstmal klappt, wird das den Alltag mit deinem Baby enorm vereinfachen. Und nicht nur das: Mit deiner Muttermilch ermöglichst du deinem Baby den bestmöglichen Start ins Leben. Erfahre hier, was dir bei Milchstau & Co. helfen kann.

      Mutter beim Stillen

      Häufige Stillprobleme

      Was tun...

      … bei geschwollenen Brüsten, Milchstau oder Brustentzündung?

      Etwa zwei oder drei Tage nach der Geburt deines Babys erfolgt der „Milcheinschuss“. Das führt bei vielen Mamas dazu, dass ihre Brüste prall und druckempfindlich sind – das ist bis zu einem gewissen Grad ganz normal. Manchmal kann es aber auch sein, dass sich die Schwellung sogar bis unter die Arme ausbreitet oder die frischgebackene Mama erhöhte Temperatur hat. Das kann ein Hinweis auf einen Milchstau oder eine Brustentzündung (Mastitis) sein – diese kann übrigens auch noch später in der Stillzeit auftreten. Wenn du Fieber hast und deine Brüste schmerzhaft geschwollen sind, solltest du unbedingt mit deiner Hebamme, deiner Ärztin oder deinem Arzt sprechen.

      Und das kann dir helfen: Pumpe vor dem Stillen etwas Milch ab, entweder mit einer Milchpumpe oder durch Ausstreichen mit der Hand. Achte darauf, dass dein Baby die Brust leer trinkt – ansonsten kannst du den Überschuss auch nach dem Stillen abstreichen. Bei geschwollenen Brüsten können dir warme Kompressen vor dem Stillen oder kalte Tücher danach helfen.

      … bei wunden, rissigen oder blutenden Brustwarzen?

      Wunde, rissige oder blutende Brustwarzen sind normalerweise ein Zeichen dafür, dass sich dein Baby nicht richtig festsaugt oder du vielleicht die Milchpumpe nicht richtig verwendest.

      Das kann dir helfen: Am besten lässt du dich beim Anlegen von deiner Hebamme oder Stillberaterin unterstützen. Sie kann dir zeigen, wie du es noch besser machen und damit deine Brustwarzen schonen kannst.

      … bei zu viel Milch?

      Viele Mamas produzieren in den ersten Tagen nach der Geburt oft zu viel Milch. Für manche Neugeborene ist diese „übersprudelnde“ Milchquelle ein wenig irritierend. Die Folge: sie wehren sich gegen das Stillen und verweigern die Brust. Es kann auch sein, dass sich unschöne Flecken auf deiner Kleidung bilden, wenn die Milch ausläuft.
      Das kann dir helfen: Streiche deine Brust vor dem Stillen mit der Hand aus und fange die ersten Milchstrahlen mit einem Handtuch auf. Wenn sich der Milchfluss etwas normalisiert hast, kannst du dein Baby anlegen. Stilleinlagen verhindern, dass sich ausgelaufene Milch auf deiner Kleidung abzeichnet.

      … bei zu wenig Milch?

      Wie viel Milch du produzierst, hängt von der Nachfrage ab. Je mehr dein Baby trinkt, desto größer ist dann auch die Milchmenge. Wenn du zu wenig Milch produzierst, kann es sein, dass dein Baby nicht richtig angelegt ist und deshalb der Milchspendereflex nicht voll ausgelöst wird.  
      Das kann dir helfen: Sprich am besten mit deiner Hebamme oder Stillberaterin. Sie kann dir verraten, in welcher Stillposition die Milchdrüsen am besten angeregt werden. Und je häufiger du dein Baby anlegst, desto mehr Milch wird dein Körper produzieren.

      … wenn das Baby die Brust verweigert?

      Wenn dein Baby im „Bruststreik“ ist, dann will es dir zeigen, dass etwas nicht stimmt. Vielleicht hat es eine Erkältung oder Schmerzen beim Zahnen? Manche Babys entwickeln auch eine Vorliebe für eine bestimmte Brust.
      Das kann dir helfen: Wenn dein Baby länger keinen Appetit hat, dann solltest du am besten zu deiner Kinderärztin oder deinem Kinderarzt. Bei wählerischen Babys, die eine Brust bevorzugen, kannst du auch folgenden Trick versuchen: Wenn dein Baby die linke Brust bevorzugt, wechselst du einfach zur rechten Brust, aber ohne dein Baby zu drehen. Am besten funktioniert das auf dem Sofa oder im Bett – deine Hebamme kann dich dabei anleiten.

      … wenn das Baby beißt?

      Dein Baby möchte dir natürlich nicht bewusst wehtun. Wenn es beim Stillen zubeißt, ist das ein Reflex – häufig passiert das, wenn das Zahnfleisch beim Zahnen empfindlich ist oder juckt.
      Das kann dir helfen: Dein Baby zahnt? Dann kannst du ihm vor dem Stillen einen Beißring geben. Er befriedigt den Beißinstinkt und macht das Zahnfleisch unempfindlicher. Wenn es dich trotzdem noch beißt, kannst du durch ein bestimmtes „Nein“ und dem vorübergehenden Beenden der Stillmahlzeit signalisieren, dass du das nicht möchtest.

      Jetzt im Milupa Eltern + Baby Club anmelden!

      Freue Dich auf persönliche Newsletter sowie Tipps & Beratung von unseren ExpertInnen. Die Anmeldung dauert nur 2 Minuten!

      Jetzt im Milupa Eltern + Baby Club anmelden!

      Freue Dich auf persönliche Newsletter sowie Tipps & Beratung von unseren ExpertInnen. Die Anmeldung dauert nur 2 Minuten!

      Zur Anmeldung

      DU HAST FRAGEN RUND UM UNSERE PRODUKTE ODER BRAUCHST BERATUNG?

      Unser Team vom Milupa Eltern & Baby Club hat jederzeit ein offenes Ohr für deine Fragen - selbst allesamt Mamas verfügen sie über einen großen Erfahrungsschatz und viele praxiserprobte Tipps. Ruf uns einfach mal an!

      Das könnte dich auch interessieren: